Grundlegende Regeln und Strategien
In diesem Abschnitt werden die grundlegenden Mapping-Regeln beschrieben und es wird erläutert, wie sich Verbindungen und der Mapping-Kontext auf die generierte Ausgabe auswirken.
Funktionsweise von Mappings
Damit ein Mapping gültig ist, muss es mindestens eine Quellkomponente enthalten, die mit mindestens einer Zielkomponente verbunden ist. Wenn Sie eine Verbindung zwischen einem Quelldatenelement zu einen Zieldatenelement erstellen, liest das Mapping die Daten aus diesem Quelldatenelement aus, übergibt sie an das Zieldatenelement und generiert Instanzdaten im Zielformat.
Selbst wenn ein Quelldatenelement in der Quellinstanz mehrere Instanzen hat, wird in den Datenkomponenten nur die Schemahierarchie angezeigt. So enthält etwa die XML-Quelldatei im Beispiel unten mehrere book-Elemente, doch wird in der Quellkomponente nur ein einziger book-Node angezeigt.
Regeln
Die folgenden Regeln geben an, wie MapForce Quelldaten verarbeitet und Zieldaten generiert. Zur Veranschaulichung der grundlegenden Regeln dient das unten gezeigte Mapping.

Regel 1: Verarbeitung wiederholt vorkommender Datenelemente
Es wird für jede Quelldatenelementinstanz eine Zieldatenelementinstanz erstellt. Wenn also die XML-Quelldatei wie im Mapping oben drei book-Elemente enthält, so werden in der Zielkomponente drei publication-Elemente erstellt. Beachten Sie, dass es einige Sonderfälle gibt (siehe Nodes mit mehreren Instanzen).
Regel 2: Verarbeitungsreihenfolge
MapForce beginnt beim Root-Node der Zielkomponente mit der Verarbeitung. Die Ausführung des Mappings in unserem Beispiel beginnt beim Element library. Nachdem der Ziel-Node verarbeitet wurde, arbeitet sich MapForce von oben nach unten durch die Hierarchie durch.
Regel 3: Mapping-Kontext
Für jede Verbindung wird der aktuelle Mapping-Kontext ermittelt. Der Kontext legt fest, welche Daten für den aktuellen Ziel-Node und seine Nachfahren zur Verfügung stehen und welche Quelldatenelemente auf die Zielkomponente gemappt werden.
Indem Sie eine Verbindung hinzufügen oder weglassen, haben Sie Einfluss auf den aktuellen Kontext, was sich auf die Ausgabe des Mappings auswirkt. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Kontext und Verarbeitungsreihenfolge.