Webservice-Call-Einstellungen

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Webservice-Call-Einstellungen

Sie können die Einstellungen für Webservice-Aufrufe (=Webservice Calls) über das Dialogfeld "Webservice-Call-Einstellungen" konfigurieren. Um dieses Dialogfeld zu öffnen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

 

Klicken Sie im Mapping auf die Webservice-Komponente und wählen Sie anschließend im Menü Komponente den Befehl Eigenschaften.
Doppelklicken sie auf den Komponententitel.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Komponententitel und wählen Sie den Befehl Eigenschaften

 

Die Liste der verfügbaren Einstellungen hängt davon ab, ob für die Service-Definition ganz oben im Dialogfeld die Option WSDL oder Manuell ausgewählt ist. Im folgenden Bild sehen Sie die Einstellungen für einen generischen HTTP-Webservice.

mf_ws_01

Im folgenden Bild sehen Sie die Einstellungen für einen WSDL-Webservice:

mf_ws_08

 

Die verfügbaren Einstellen sind im Folgenden beschrieben.

 

Service-Definition

Wenn die zu definierenden Einstellungen für einen WSDL-Webservice gelten, wählen Sie WSDL. aus. Wählen Sie andernfalls die Option Manuell.

 

Bei Auswahl von Manuell müssen Sie die Webservice-Einstellungen manuell in das Dialogfeld eingeben. Optional haben Sie die Möglichkeit, die Webservice-Einstellungen durch Klick auf die Schaltfläche Aus WADL importieren zu importieren, falls Sie die WADL-Datei des Webservice zur Verfügung haben (siehe Importieren von Webservice-Informationen aus einer WADL-Datei). Wenn SIe die Webservice-Parameter aus einer URL extrahieren möchten, können Sie auf Von URL importieren klicken (siehe Importieren von Webservice-Parametern aus einer URL).

 

 

WSDL-Einstellungen

Die folgenden Einstellung stehen nur für WSDL-Webservices zur Verfügung.

 

WSDL-Definitionen

Definiert die Web Service Definition Language (WSDL)-Datei des aufzurufenden Webservice.

Service

Definiert den Namen des aufzurufenden Webservice. Wenn in der WSDL-Datei mehrere Webservices definiert sind, klicken Sie auf Auswählen, um den gewünschten auszuwählen.

Endpoint

Definiert den Endpoint (Endpunkt) (oder den Port) des aufzurufenden Webservice. Wenn im Webservice mehrere Webservice-Endpunkte definiert sind, klicken Sie auf Auswählen, um den gewünschten auszuwählen.

Operation

Definiert die Operation des aufzurufenden Webservice. Wenn im Webservice mehrere Webservice-Operationen definiert sind, klicken Sie auf Auswählen, um die gewünschte auszuwählen.

 

Request-Methode

Diese Einstellung gilt nur für generische (Nicht-WSDL)-Webservices. Sie definiert, welche Request-Methode vom Service verwendet wird: z.B. GET, POST oder PUT.

 

Verbindungseinstellungen

URL definiert die Adresse (URL) des Webservice. Timeout definiert das Intervall, nach dem für den Webservice-Aufruf eine Zeitüberschreitung festgestellt wird, falls vom Server keine Antwort kommt. Wählen Sie Unendlich, falls beim Aufruf unbeschränkt lange auf eine Antwort gewartet werden soll.

 

Wenn Sie die URL des Webservice über das Mapping bereitstellen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dynamische URL (wird durch Mapping bereitgestellt). Dadurch wird in der Webservice-Konponente im Mapping ein zusätzlicher Input-Konnektor erstellt, mit dem Sie Input verbinden können, der die URL des Webservice bereitstellt.

 

Parameter

Diese Einstellungen gelten nur für generische (nicht-WSDL)-Webservices. In der Tabelle Parameter werden die URL-Parameter, mit denen MapForce den Webservice aufruft, definiert (siehe Definieren von Webservice-Parametern).

 

Strukturen

Diese Einstellungen gelten nur für generische (nicht-WSDL)-Webservices (siehe Definieren der Request-Struktur und Definieren der Response-Struktur.

 

HTTP-Sicherheitseinstellungen

Falls eine Authentifizierung (entweder HTTP oder HTTPS) von Webservice verlangt wird, so klicken Sie auf Bearbeiten, um die erforderlichen Authentifizierungseinstellungen zu definieren (siehe Einstellen der HTTP-Sicherheit).

 

WS-Sicherheitseinstellungen

Diese Einstellungen gelten nur für WSDL-Webservices. Wenn für den Webservice benutzerdefinierte SOAP-Sicherheitseinstellungen erforderlich sind, klicken Sie auf Bearbeiten, um weitere Einstellungen zu definieren (siehe Einstellen der WS-Sicherheit).

 

Alle Dateipfade relativ zur MFD-Datei speichern

Wenn diese Option aktiv ist, speichert MapForce die im Dialogfeld "Komponenteneinstellungen" angezeigten Dateipfade relativ zum Pfad der MapForce Design (.mfd)-Datei. Siehe auch Verwendung relativer und absoluter Pfade.


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