Einfache Konvertierung von Daten durch visuelles, Drag-and-Drop-Datenmapping mit MapForce
MapForce konvertiert Geodaten mit Hilfe von visuellen Drag-and-Drop-Mappings zwischen JSON, GeoJSON, KML, CSV, Excel, XML, Datenbanken und anderen Formaten. Da es sich bei KML um ein XML- und bei GeoJSON ein JSON-Format handelt, unterstützt MapForce beide Formate nativ - Koordinaten, Placemarks, Geometrie- und Attributdaten werden Feld für Feld gemappt. Jede Konvertierung wird in Form eines wiederverwendbaren Mappings gespeichert, das Sie erneut oder nach einem Zeitplan immer wieder ausführen können.
Sie können auch den optionalen Altova-KI-Assistenten verwenden, um Verbindungen zwischen Ihren Quell- und Zielstrukturen zu generieren. Die Altova-KI analysiert die Datenstrukturen, generiert die Feldverbindungen, schlägt Transformationsfunktionen vor und erstellt ein ausführbares Projekt mit definierten Datenflüssen und Verarbeitungsschritten - all das auf der bekannten grafischen Oberfläche von MapForce. Der Vorgang ist interaktiv: Sie können die einzelnen vorgeschlagenen Verbindungen überprüfen und jeweils übernehmen oder verwerfen oder alle Änderungen auf einmal anwenden.
MapForce unterstützt die Konvertierung von Geodaten in zahlreiche Formate, wobei nicht jede Konvertierung verlustfrei erfolgt. Ein Tool, das Sie über den Erfolg einer Konvertierung informiert, ist nicht dasselbe wie eine Datei, die noch alle Ausgangsdaten enthält. Geodatenformate werden für verschiedene Zwecke eingesetzt: KML wurde für die Anzeige von Dingen konzipiert, GeoJSON für den Datenaustausch und CSV zur Darstellung der Daten in Tabellenform. Wenn Sie Daten zwischen diesen Formaten konvertieren, müssen Sie entscheiden, was mit Teilen geschehen soll, die in einem Format enthalten sind, in einem anderen aber nicht unterstützt werden. Hier sehen Sie, was bei den einzelnen Konvertierungen erhalten bleibt und was nicht.
| Konvertierung | Geometrie | Attribute | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| GeoJSON → KML | Bleibt erhalten | Bleiben erhalten als ExtendedData | Für die Stile gibt es kein GeoJSON-Äquivalent; sie müssen daher im Mapping hinzugefügt werden |
| KML → GeoJSON | Bleibt erhalten | ExtendedData → Eigenschaften | KML-Stile, Bilder und Ordnerstruktur haben kein GeoJSON-Äquivalent |
| GeoJSON → CSV | Wird vereinfacht | Bleiben als Spalten erhalten | Eine Zeile pro Eigenschaft; mehrteilige Geometrien müssen vereinfacht oder serialisiert werden |
| KML → CSV / Excel | Wird vereinfacht | Bleiben als Spalten erhalten | Verschachtelte Ordner werden reduziert; legen Sie die Zeilengranularität im Vorhinein fest |
| CSV → GeoJSON | Wird anhand von lat/long neu erstellt | Bleiben als Eigenschaften erhalten | Das Mappen von Spalten auf Eigenschaften ist explizit; erfordert gültige Koordinatenspalten |
| CSV → KML | Wird anhand von lat/long neu erstellt | Bleiben erhalten als ExtendedData | Die Punktgeometrie ist unkompliziert; Linien und Polygone müssen konstruiert werden |
| JSON (REST API) → KML | Wird konstruiert | Werden nach Feld gemappt | Die typische Aufgabe "Stelle meine API-Daten auf einer Karte dar" |
| GeoJSON / KML → DB | Wird vereinfacht | Bleiben als Spalten erhalten | Anwendungsfall: wiederholt erstellbare Berichte |
Bei der Konvertierung zwischen GeoJSON und KML bleiben Geometrie und Attribute erhalten, nicht aber die Darstellung. Bei der Konvertierung in ein Tabellenformat - CSV, Excel, Datenbanktabelle - wird die Geometrie vereinfacht und Sie legen fest, was als "eine Zeile" gilt. Bei der Rückkonvertierung eines Tabellenformats in ein Geodatenformat wird die Geometrie anhand der Koordinatenspalten neu erstellt.
Darstellung einer REST API-Ausgabe auf einer Karte (JSON → KML)
Eine Flottenüberwachungs-, Sensor- oder Anlagen-API gibt JSON-Daten zurück. Google Earth und die meisten Kartenanzeigeprogramme benötigen KML-Daten. Laden Sie die JSON Response als Quelldaten, laden Sie eine KML-Struktur als Zielkomponente oder leiten Sie diese ab, verbinden Sie die Koordinatenfelder mit <coordinates> und die beschreibenden Felder mit <name>, <description> und ExtendedData und führen Sie das Mapping aus.
Übertragung von Geodaten in ein zum Öffnen bestimmtes Tabellenformat (GeoJSON / KML → Excel oder CSV)
Der Empfänger hat keine GIS-Software und will auch keine verwenden. Wandeln Sie Eigenschaften in Zeilen um, wählen Sie aus, welche Eigenschaften zu Spalten werden und übergeben Sie ein .xlsx-Blatt.
Umwandlung einer Adress- oder Koordinatentabelle in Kartendaten (CSV → GeoJSON / KML)
Spalten mit Längen- und Breitengraden werden zu Punktgeometrie; die restlichen Spalten werden zu Eigenschaften oder ExtendedData.
Laden von Geodatenattributen in eine Datenbank nach einem Zeitplan
Mappen Sie die GeoJSON- oder KML-Daten auf Datenbanktabellen und führen Sie das Mapping anschließend wöchentlich an einem Ordner mit neuen Dateien aus.
Im Gegensatz zu kostenlosen webbasierten Tools, die nur einmalige Konvertierungen unterstützen, können Sie Ihre Datenmappings mit MapForce speichern, um dieselben Konvertierungen regelmäßig auszuführen:
MapForce ist ein Datenmapping-Tool und kein GIS (Geoinformationssystem) Es konvertiert Geodaten zwischen Formaten und Systemen und zwar wiederholt. Es führt keine räumlichen Analysen, keine Darstellung oder Kartografie durch und nimmt keine Koordinatenumwandlungen zwischen Koordinatenreferenzsystemen vor. Verwenden Sie für Pufferungen, Schnittpunkte, räumliche Verknüpfungen oder die Erstellung von Karten QGIS oder ArcGIS – und nutzen Sie MapForce für die Formatkonvertierung und das Einlesen von Daten aus Datenbanken im Zusammenhang damit. Downloaden Sie jetzt eine kostenlose Testversion.
Ja. Laden Sie Ihre JSON-Daten als Quellkomponente und eine KML-Struktur als Zielkomponente und verbinden Sie die Felder anschließend visuell - Koordinaten mit dem Element <coordinates>, beschreibende Felder mit den Elementen <name>, <description> und ExtendedData. MapForce leitet anhand Ihrer JSON-Daten ein Schema ab, falls Sie keines haben. Das Mapping wird als Datei gespeichert, sodass dieselbe Konvertierung an neuen Daten erneut ausgeführt werden kann.
GeoJSON ist ein von RFC 7946 definiertes JSON-Format, das für den Datenaustausch zwischen Applikationen und APIs erstellt wurde. KML ist ein ursprünglich von Google Earth erstelltes XML-Format für die Anzeige von Daten. Dieser Unterschied zeigt sich darin, was die beiden Formate jeweils enthalten: KML verfügt über Stile, Symbole und eine Ordnerstruktur, für die es in GeoJSON keine Entsprechung gibt. Beide Formate beschreiben dieselben Geometrietypen.
Nicht direkt. Excel kann die verschachtelte Placemark-Struktur von KML nicht interpretieren, d.h. die Daten müssen zuerst in Zeilen und Spalten umgewandelt werden. Es muss daher zuerst festgelegt werden, welche Placemark-Attribute zu Spalten werden. MapForce führt die Konvertierung durch und speichert sie als wiederverwendbares Mapping, sodass zusätzliche KML-Dateien jedes Mal auf die gleiche Weise konvertiert werden.
Nein. Für die Formatkonvertierung, das Attribut-Mapping und das Laden der Geodaten in eine Datenbank ist keine GIS-Software erforderlich.
Ein GIS wird für die räumliche Analyse und die Kartenerstellung - Pufferung, Schnittpunkte und Kartografie - benötigt. Für die Konvertierung von Daten zwischen Formaten und Systemen ist ein Datenmapping-Tool die schlankere und besser automatisierbare Option.
Nein. MapForce ist eine Desktop-Software, die auf Ihrem eigenen Rechner installiert wird. Die Dateien werden von Ihrer lokalen Festplatte oder aus Ihrem Netzwerk gelesen und wieder dorthin geschrieben. Nichts wird im Zuge der Konvertierung an Altova oder Drittanbieter übertragen.
Ja. MapForce verarbeitet Dateistapel mit demselben Mapping in einem einzigen Durchgang.
Um ein Mapping regelmäßig ausführen zu können, kompilieren Sie das Mapping für MapForce Server und planen Sie die Ausführung mit FlowForce Server - stündlich, jede Nacht oder immer, wenn es neue Dateien gibt.
Sie werden vereinfacht. CSV hat keine verschachtelte Struktur, d.h. jede Eigenschaft wird zu einer Zeile und Sie legen fest, was in einer Zeile dargestellt wird. Punktdaten können problemlos auf Spalten für Breiten- und Längengrade gemappt werden. Linien und Polygone haben mehrere Koordinatenpaare, d.h. Sie müssen den Koordinatenstring entweder in eine Spalte serialisieren oder Sie erweitern sie zu einer Zeile pro Eckpunkt.
Nein. MapForce mappt und transformiert die Werte in Ihren Daten, führt aber keine geodätische Umprojektion durch. Wenn für Ihre Quell- und Zielkomponente unterschiedliche Koordinatenreferenzsysteme benötigt werden, wandeln Sie die Daten zuerst in einem GIS-Tool um und führen Sie anschließend die Formatkonvertierung und alle nachfolgenden Schritte mit MapForce durch.
