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Altova MapForce 2020 Professional Edition

Die allgemeine Syntax eines MapForce-Befehls in der Befehlszeile lautet:

 

MapForce.exe <dateiname> [/{ziel} [[<ausgabeverz>] [/optionen]]]

 

Legende

Die Befehlszeilensyntax wird folgendermaßen notiert:

 

Notation

Beschreibung

Text ohne runde oder geschweifte Klammern

Elemente, die Sie so, wie angezeigt, eingeben müssen

<Text innerhalb von spitzen Klammern>

Platzhalter, für die Sie einen Wert angeben müssen

[Text innerhalb von eckigen Klammern]

Optionale Elemente

{Text innerhalb von geschweiften Klammern}

Eine Gruppe zwingend erforderlicher Elemente; wählen Sie eines aus

Pipe-Zeichen (|)

Trennzeichen für einander gegenseitig ausschließende Elemente; wählen Sie eines aus

Auslassungszeichen (...)

Elemente, die wiederholt werden können

 

<dateiname>

Das Mapping-Design (.mfd) oder Mapping-Projekt (.mfp) , anhand dessen Code generiert werden soll. Um Code für das gesamte Projekt zu generieren, definieren Sie das Ziel für /GENERATE (siehe Beschreibung unten) und geben Sie den Projektpfad als <dateiname> ein, z.B. MapForceExamples.mfp.

 

/{ziel}

Definiert die Zielsprache oder Zielumgebung, für die Code generiert werden soll. Es werden die folgenden Codegenerierungsziele unterstützt.

 

Ziel

Beschreibung

/COMPILE[:compileoptionen]

Kompiliert ein Mapping zu einer MapForce Server-Ausführungdatei (.mfx). Optional können die folgenden Optionen, getrennt durch Kommas, definiert werden:

JDBC

Transformiert alle Datenbankverbindungen unter Verwendung des JDBC-Treibers und der im Dialogfeld "Datenbank-Komponenteneinstellungen" definierten Datenbank-URL in JDBC, siehe auch Datenbank-Komponenteneinstellungen.

NOXMLSIGNATURES

Unterdrückt die Generierung digitaler Signaturen in der MapForce Server-Ausführungsdatei (Beachten Sie, dass digitale Signaturen von MapForce Server nicht unterstützt werden).

 

/GENERATE

Generiert für alle Mappings in der Projektdatei anhand der aktuellen Ordnereinstellungen Projektcode, siehe Verwalten von Projektordnern. Wenn Sie dieses Ziel auswählen, muss unbedingt ein MapForce-Projekt (.mfp-Datei) als <dateiname> angegeben werden.

/XSLT

Generiert XSLT 1.0-Code.

/XSLT2

Generiert XSLT 2.0-Code.

/XQuery

Generiert XQuery-Code.

/JAVA

Generiert Java-Code.

/CS

Generiert C#-Code. Bei diesem Befehl können optional auch die folgenden Optionen für die Codegenerierung definiert werden:

 

/CS[:{VS2010|VS2013|VS2015|VS2017|VS2019}]

 

VS2010

Visual Studio 2010

VS2013

Visual Studio 2013

VS2015

Visual Studio 2015

VS2017

Visual Studio 2017

VS2019

Visual Studio 2019

 

Wenn keine Visual Studio-Version definiert wird, wird der Code mit der in den Codegenerierungsoptionen (siehe Code Generator-Optionen) definierten Visual Studio-Version generiert.

/CPP

Generiert C++-Code. Bei diesem Befehl können optional auch die folgenden Optionen für die Codegenerierung definiert werden:

 

/CPP[:{VS2008|VS2010|VS2013|VS2015|VS2017},{MSXML|XERCES3},{LIB|DLL},{MFC|NoMFC}]

 

In der ersten Optionsgruppe wird die Visual Studio-Zielversion definiert. Gültige Werte:

 

VS2008

Visual Studio 2008

VS2010

Visual Studio 2010

VS2013

Visual Studio 2013

VS2015

Visual Studio 2015

VS2017

Visual Studio 2017

 

In der zweiten Optionsgruppe wird die vom generierten Code verwendete XML-Bibliothek definiert. Gültige Werte:

 

MSXML

Generiert Code für MSXML 6.0

XERCES3

Generiert Code für Xerces 3

 

In der dritten Optionsgruppe wird definiert, ob statische oder dynamische Bibliotheken generiert werden sollen. Gültige Werte:

 

LIB

Generiert statische LIB-Bibliotheken

DLL

Generiert DLL-Bibliotheken

 

In der vierten Optionsgruppe wird definiert, ob Code mit oder ohne MFC-Unterstützung generiert werden soll. Gültige Werte:

 

MFC

Aktiviert MFC-Unterstützung

NoMFC

Deaktiviert MFC-Unterstützung

 

Wenn die Optionen oben nicht definiert sind, wird Code mit der in den Codegenerierungsoptionen (siehe Code Generator-Optionen definierten Visual Studio Version generiert.

 

<ausgabeverz>

Optionaler Parameter, mit dem das Ausgabeverzeichnis definiert wird. Wenn kein Ausgabepfad angegeben wird, wird das aktuelle Arbeitsverzeichnis verwendet. Beachten Sie, dass relative Dateipfade relativ zum aktuellen Arbeitsverzeichnis sind.

 

Wenn das Ziel /GENERATE ist und der Parameter <ausgabeverz> nicht definiert ist, werden die Codegenerierungssprache sowie der Ausgabepfad der einzelnen Mappings den für die einzelnen Ordner im Projekt definierten Einstellungen (siehe Verwalten von Projektordnern) entnommen.

 

Wenn das Ziel /GENERATE ist und der Parameter <ausgabeverz> definiert ist, hat der in der Befehlszeile angegebene Wert <ausgabeverz> Vorrang vor dem auf Root-Ebene des Projekts definierten Ausgabeverzeichnis. Er hat jedoch keinen Vorrang vor den Codegenerierungseinstellungen, die für die einzelnen Ordner im Projekt definiert sind.

 

/optionen

Die /optionen schließen einander nicht gegenseitig aus. Sie können eine oder mehrere der folgenden Optionen definieren.

 

Option

Beschreibung

[/MFXVERSION[:<version>]

Diese Option kann verwendet werden, wenn das Ziel /COMPILE ist. Damit wird die MapForce Server-Ausführungsdatei (.mfx) für eine bestimmte Version von MapForce Server kompiliert. Sie können als Wert jede Version von MapForce Server ab Version 2013r2 bis zur aktuellen MapForce Version angeben. Siehe auch Kompilieren von Mappings zu einer spezifischen MapForce Server-Version.

/GLOBALRESOURCEFILE <dateiname>

Diese Option kann verwendet werden, wenn im Mapping zum Auflösen von Input- oder Output-Datei- oder -Ordnerpfaden oder -Datenbanken globale Ressourcen verwendet werden. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Globale Altova-Ressourcen.

 

Mit der Option /GLOBALRESOURCEFILE wird der Pfad zu einer globalen XML-Ressourcendatei definiert. Beachten Sie: Wenn /GLOBALRESOURCEFILE definiert ist, muss auch /GLOBALRESOURCECONFIG definiert sein.

/GLOBALRESOURCECONFIG <konfig>

Mit dieser Option wird der Name der globalen Ressourcen-Konfigurationsdatei definiert (siehe auch vorhergehende Option). Beachten Sie: Wenn /GLOBALRESOURCEFILE definiert ist, muss auch /GLOBALRESOURCECONFIG definiert sein.

/LIBRARY <libname> (...)

Wird zusammen mit einer Codegenerierungszielsprache verwendet, um zusätzliche Funktionsbibliotheken zu definieren. Diese Option kann mehrmals definiert werden, um damit mehrere Bibliotheken zu laden. Diese Bibliotheken werden vorübergehend (für diese eine Ausführung) über Extras | Optionen | Bibliotheken zu den Bibliotheken hinzugefügt.

/LOG <logdateiname>

Generiert eine Log-Datei unter dem angegebenen Pfad. <logdateiname> kann ein vollständiger Pfadname sein. Er kann z.B. sowohl einen Verzeichnis- als auch einen Dateinamen enthalten. Wenn jedoch ein vollständiger Pfad angegeben wird, muss das Verzeichnis für die zu generierende Log-Datei vorhanden sein. Wenn Sie nur den Dateinamen angeben, wird die Datei in das aktuelle Verzeichnis der Windows-Befehlszeile geschrieben.

 

Anmerkungen

Relative Pfade sind relativ zum Arbeitsverzeichnis, welches das aktuelle Verzeichnis der Applikation ist, die MapForce aufruft. Dies gilt für den Pfad der .mfd-Datei, der .mfp-Datei, das Ausgabeverzeichnis, den Log-Dateinamen und die globale Ressourcendatei.

Verwenden Sie in der Befehlszeile am Ende nicht den umgekehrten Schrägstrich und das schließende Anführungszeichen (z.B., "C:\My directory\"). Diese beiden Zeichen werden vom Befehlszeilenparser als Literalzeichen, d.h. als doppeltes Anführungszeichen interpretiert. Verwenden Sie den doppelten umgekehrten Schrägstrich \\, wenn in der Befehlszeile Leerzeichen vorkommen und Sie die Anführungszeichen ("c:\Mein Verzeichnis\\") benötigen oder vermeiden Sie Leerzeichen nach Möglichkeit überhaupt.

 

Beispiele

1) Um MapForce zu starten, und das Mapping <dateiname>.mfd zu öffnen, verwenden sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfd

 

2) Um XSLT 2.0-Code zu generieren und auch eine Log-Datei mit dem Namen <logdateiname> zu erstellen, verwenden Sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfd /XSLT2 <ausgabeverz> /LOG <logdateiname>

 

3) Um unter Verwendung der globalen Ressourcenkonfiguration <grkonfigname> aus der globalen Ressourcendatei <grdateiname> XSLT 2.0-Code zu generieren, verwenden Sie:

 

Mapforce.exe <dateiname>.mfd /XSLT2 <ausgabeverz> /GLOBALRESOURCEFILE <grdateiname> /GLOBALRESOURCECONFIG <grkonfigname>

 

4) Um eine C#-Applikation für Visual Studio 2015 zu generieren und eine Log-Datei zu erstellen, verwenden Sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfd /CS:VS2015 <ausgabeverz> /LOG <logdateiname>

 

5) Um unter Verwendung der in Extras | Optionen definierten Codegenerierungseinstellungen eine C++-Applikation zu generieren und eine Log-Datei zu erstellen, verwenden Sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfd /CPP <ausgabeverz> /LOG <logdateiname>

 

6) Um eine C++-Applikation für Visual Studio 2015, MSXML, mit statischen Bibliotheken, MFC-Unterstützung und ohne Log-Datei zu generieren, verwenden Sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfd /CPP:VS2015,MSXML,LIB,MFC

 

7) Um eine C++-Applikation für Visual Studio 2015, Xerces, mit dynamischen Bibliotheken, ohne MFC-Unterstützung und einer Log-Datei zu generieren, verwenden Sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfd /CPP:VS2015,XERCES,DLL,NoMFC <ausgabeverz> /LOG <logdateiname>

 

8) Um eine Java-Applikation zu generieren und eine Log-Datei zu erzeugen, verwenden Sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfd /JAVA <ausgabeverz> /LOG <logdateiname>

 

9) Um unter Verwendung der Sprache und des Ausgabeverzeichnisses, die/das in den Ordnereinstellungen (für die einzelnen Ordner im Projekt) definiert ist, für alle Mappings im Projekt Code zu generieren, verwenden Sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfp /GENERATE /LOG <logdateiname>

 

10) Um für alle Mappings in der Projektdatei Java-Code zu generieren, verwenden Sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfp /JAVA /LOG <logdateiname>

 

Beachten Sie, dass die in den Ordnereinstellungen definierte Codegenerierungssprache ignoriert wird und für alle Mappings Java verwendet wird.

 

11) Um in der Befehlszeile für ein zuvor kompiliertes Java-Mapping Input- und Output-Dateien anzugeben, verwenden Sie:

 

java -jar <mappingdatei>.jar /InputFileName <inputdateiname> /OutputFileName <outputdateiname>

 

Die /InputFileName und /OutputFileName Parameter sind die Namen spezieller Input-Komponenten im MapForce Mapping, die Ihnen gestatten, Parameter in der Befehlszeilenausführung zu verwenden (siehe Bereitstellen von Parametern für das Mapping).

 

12) Um ein Mapping zu einer MapForce Server-Ausführungsdatei für die MapForce Server Version 2020 zu kompilieren und XML-Signaturen zu unterdrücken, verwenden Sie:

 

MapForce.exe <dateiname>.mfd /COMPILE:NOXMLSIGNATURES <ausgabeverz> /MFXVERSION:2020 /LOG <logdateiname>

 

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