valxbrl (xbrl)

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valxbrl (xbrl)

Der Befehl valxbrl | xbrl validiert ein oder mehrere XBRL-Instanzdokumente anhand der XBRL 2.1-, Dimensions 1.0- und Formula 1.0-Spezifikation.

 

Windows

RaptorXMLXBRL valxbrl | xbrl [options] InputFile  

Linux

raptorxmlxbrl valxbrl | xbrl [options] InputFile

Mac

raptorxmlxbrl valxbrl | xbrl [options] InputFile

 

 

Das Argument InputFile ist das zu validierende XBRL-Instanzdokument. Um mehrere Dokumente zu validieren, (i) listen Sie entweder die zu validierenden Dateien im CLI auf, wobei jede Datei durch ein Leerzeichen von der nächsten getrennt wird, oder (ii) listen Sie die zu validierenden Dateien in einer Textdatei (.txt-Datei) auf (ein Dateiname pro Zeile) und geben Sie diese Textdatei zusammen mit der auf true gesetzten Option --listfile als das InputFile Argument an (siehe Optionsliste unten).

 

Anmerkung:Das XBRL-Dokument darf nicht in ein anderes XML-Dokument verschachtelt sein und muss das Element xbrl als Root-Element haben.
<xbrl xmlns="http://www.xbrl.org/2003/instance"> ... </xbrl>

 

EDGAR-Validierung

EDGAR (Electronic Data Gathering, Analysis, and Retrieval) ist ein System, das von Unternehmen an die amerikanische SEC (Securities and Exchange Commission) gesendete Finanzdaten automatisch sammelt, validiert und indiziert. raptorxmlxbrl unterstützt die EDGAR-Validierung über die Python API von Raptor. Verwenden Sie zur Ausführung einer EDGAR-Validierung an einer XBRL-Instanzdatei die Option --script, um das EDGAR-Python-Validierungsskript auszuführen. In raptorxmlxbrl befindet sich dieses Skript namens efm-validation.py im Applikationsordner im Ordner etc\scripts\sec-edgar-tools:

 

valxbrl --script="C:\Program Files\Altova\RaptorXMLXBRLServer2019\etc\scripts\sec-edgar-tools\efm-validation.py" myinstance.xbrl

 

 

Beispiele

 

raptorxmlxbrl valxbrl c:\Test.xbrl
raptorxmlxbrl xbrl --formula-execution=true --formula-output=c:\FormulaOutput.xml c:\Test.xbrl
raptorxmlxbrl xbrl --formula-execution --assertions-output=c:\AssertionsOutput.xml c:\Test.xbrl
raptorxmlxbrl xbrl --formula-execution --formula-output=c:\FormulaOutput.xml --assertions-output=c:\AssertionsOutput.xml c:\Test.xbrl

 

 

Click to expand/collapseGroß- und Kleinschreibung und Schrägstriche in der Befehlszeile

RaptorXMLXBRL unter Windows

raptorxmlxbrl unter Unix (Linux, Mac)

 

* Beachten Sie, dass klein geschriebene Befehle (raptorxmlxbrl) auf allen Plattformen (Windows, Linux und Mac) funktionieren, während großgeschriebene Befehle (RaptorXMLXBRL) nur unter Windows und Mac ausgeführt werden.

*Verwenden Sie auf Linux und Mac-Systemen Schrägstriche und auf Windows-Systemen umgekehrte Schrägstriche.

 

Optionen

Die Optionen des Befehls sind unterhalb nach Gruppen geordnet aufgelistet. Die Werte aller Optionen können ohne Anführungszeichen angegeben werden. Eine Ausnahme bilden die beiden folgenden Fälle: (i) wenn der Wertstring Leerzeichen enthält oder (ii) wenn in der Beschreibung der Option ausdrücklich angegeben ist, dass Anführungszeichen benötigt werden.

 

Click to expand/collapseXBRL-Validierung und Verarbeitung

--additional-dts-entry-point = FILE

Erzwingt die Einschließung der definierten Eintrittspunktdatei in den DTS-Discovery-Prozess. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als einen Eintrittspunkt zu definieren.

 

--ct-restrict-mode = 1.0|1.1|default

Definiert, wie complexType-Einschränkungen überprüft werden sollen. Beim Wert 1.0 werden complexType-Einschränkungen anhand der XSD 1.0-Spezifikation überprüft - und zwar auch im XSD 1.1-Validierungsmodus. Beim Wert 1.1 werden complexType-Einschränkungen anhand der XSD 1.1-Spezifikation überprüft - und zwar auch im XSD 1.0-Validierungsmodus. Beim Wert default werden complexType-Einschränkungen anhand der als aktueller Validierungsmodus (1.0 oder 1.1) ausgewählten XSD-Spezifikation überprüft. Der Standardwert ist default.

 

--deduplicate = true|false

Ermöglicht die Entfernung von Duplikaten gemäß der Handling Duplicate Facts in XBRL and Inline XBRL 1.0-Spezifikation. Entfernt Facts, die (i) vollständige Duplikate, (ii) konsistente Duplikate (per definitionem sind das numerische Facts; für die Verarbeitung wird das Duplikat mit der höchsten Präzision beibehalten) sind. Inkonsistente und mehrsprachige Duplikate sind von dieser Option nicht betroffen. Der Standardwert ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--dimensions = true|false

Aktiviert XBRL Dimension 1.0-Erweiterungen. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--dts = FILE

Lädt den in FILE definierten DTS-Eintrittspunkt im Vorhinein und verwendet diesen zur Validierung von Instanzdateien. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als einen Eintrittspunkt zu definieren. Eintrittspunkte in Instanzdateien werden ignoriert. Der Befehl wird zur Batch-Validierung mehrerer Instanzdateien, die alle dieselbe Taxonomie referenzieren, verwendet. Mit der Option --dts  wird der Raptor-Prozessor angewiesen, das DTS nur ein einziges Mal und nicht für jede Instanz in der Dateiliste zu laden. (Die Liste der Dateien wird entweder über die Befehlszeile oder in einer Textdatei angegeben. Die Textdatei wird durch Setzen der Option --listfile auf true als Dateiliste angegegben). Wenn eine Instanzdatei in der Dateiliste eine andere Taxonomie referenziert, wird eine Warnung ausgegeben. Dieser Befehl kann die Validierungsdauer extrem verkürzen, wenn viele kleine Instanzdateien, von denen jede ein umfangreiches DTS hat, validiert werden; bei der Validierung einer einzigen Instanzdatei bietet der Befehl keine Vorteile.

 

--essence-alias-checks = true|false

Aktiviert die Meldung von essence-alias-Inkonsistenzen. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--extensible-enumerations = true|false

Bei true wird die XBRL Extensible Enumerations 1.0 -Erweiterung aktiviert. Standardeinstellung ist: true.

 

--generic-links = true|false

Aktiviert die XBRL Generic Links 1.0-Erweiterung. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--generic-preferred-label = true|false

Aktiviert die XBRL Generic Preferred Label 1.0-Erweiterung. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--inconsistencies-limit = VALUE | unlimited

Definiert das Limit für XBRL-Inkonsistenzen mit einem Wertebereich von 1-65535 oder unbegrenzt. Bei Erreichen des Limits wird die Verarbeitung fortgesetzt, doch werden keine weiteren Inkonsistenzen gemeldet. Der Standardwert ist 100.

 

--listfile = true|false

Bei true wird das Argument InputFile des Befehls als Textdatei behandelt, die einen Dateinamen pro Zeile enthält. Der Standardwert ist false. (Als Alternative können die Dateien im CLI getrennt durch ein Leerzeichen aufgelistet werden. Beachten Sie allerdings, dass CLIs eine maximale Zeichenanzahl haben.) Beachten Sie, dass die Option --listfile nur auf Argumente, nicht aber auf Optionen angewendet wird.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--pa | --parallel-assessment = true|false

Bei Setzung auf true wird die Schema-Validierung parallel ausgeführt. Das bedeutet, wenn sich auf irgendeiner Ebene mehr als 128 Elemente befinden, so werden diese Elemente über mehrere Threads parallel verarbeitet. Auf diese Weise können besonders große XML-Dateien schneller verarbeitet werden, wenn diese Option aktiv ist. Parallele Validierungen können gleichzeitig auf einer hierarchischen Ebene ausgeführt werden, können in einem einzigen Infoset aber auch auf mehreren Ebenen erfolgen. Beachten Sie dass die parallele Validierung im Streaming-Modus nicht funktioniert. Aus diesem Grund wird die Option --streaming ignoriert, wenn --parallel-assessment auf true. gesetzt ist. Außerdem wird bei Verwendung der Option --parallel-assessment mehr Arbeitsspeicher benötigt. Die Standardeinstellung ist false. Die Kurzform für die Option ist --pa.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--preload-xbrl-schemas = true|false

Lädt Schemas der XBRL 2.1 Spezifikation im Vorhinein. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--recurse = true|false

Dient zur Auswahl von Dateien innerhalb von Unterverzeichnissen einschließlich ZIP-Archiven. Bei true wählt das Argument InputFile des Befehls die angegebene Datei auch in den Unterverzeichnissen aus. Beispiel: test.zip|zip\test.xml wählt Dateien mit dem Namen test.xml auf allen Ordnerebenen des ZIP-Ordners aus. Es können die Platzhalter * und ? verwendet werden. Mit *.xml werden folglich alle .xml Dateien im (ZIP-)Ordner ausgewählt. Der Standardwert der Option ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--report-duplicates = all|complete|consistent|inconsistent|inconsistent-numeric|inconsistent-non-numeric|multi-language

Damit können doppelt vorhandene Facts der definierten doppelten Klasse gemeldet werden. Fügen Sie die Option mehrmahls hinzu, um mehr als eine doppelt vorhandene Klasse zu definieren. Es gibt keinen Standardwert. Wenn kein Wert angegeben wurde, wird keine Überprüfung auf Duplikate durchgeführt.

 

--report-duplicates-severity = info|warning|inconsistency|error

Gibt an, ob die gefundenen doppelt vorhandenen Facts in Form von Fehlern oder Warnungen gemeldet werden sollen. Wenn sie als Fehler gemeldet werden, schlägt die XBRL-Validierung der Instanz fehl. Der Standardwert ist error (Fehler).

 

--requires-element-checks = true|false

Aktiviert die Meldung von requires-element-Inkonsistenzen. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--schema-imports = load-by-schemalocation | load-preferring-schemalocation | load-by-namespace | load-combining-both | license-namespace-only

Definiert das Verhalten von xs:import Elementen, von denen jedes ein optionales namespace Attribut und ein optionales schemaLocation Attribut hat: <import namespace="someNS" schemaLocation="someURL">. Mit der Option wird definiert, ob ein Schema-Dokument geladen oder nur ein Namespace lizenziert werden soll und, wenn ein Schema-Dokument geladen werden soll, anhand welcher Informationen es gesucht werden soll. Standardeinstellung: load-preferring-schemalocation. Das Verhalten ist das folgende:

 

load-by-schemalocation: Anhand des Werts des schemaLocation Attributs wird der Schemapfad ermittelt, wobei Katalog-Mappings berücksichtigt werden. Wenn das Namespace-Attribut vorhanden ist, wird der Namespace importiert (lizenziert).
load-preferring-schemalocation: Wenn das schemaLocation Attribut vorhanden ist, wird es verwendet, wobei Katalog-Mappings berücksichtigt werden. Falls kein schemaLocation Attribut vorhanden ist, wird der Wert des namespace Attributs über ein Katalog-Mapping verwendet. Dies ist der Standardwert.
load-by-namespace: Anhand des Werts des namespace Attributs wird der Schemapfad über ein Katalog-Mapping ermittelt.
load-combining-both: Wenn entweder das Attribut namespace oder das Attribut schemaLocation ein Katalog-Mapping hat, so wird das Mapping verwendet. Wenn beide Attribute Katalog-Mappings haben, ist es vom Wert der Option --schema-mapping (XBRL-Option und XML/XSD-Option)  abhängig, welches Mapping verwendet wird. Falls kein Katalog-Mapping vorhanden ist, wird das schemaLocation Attribut verwendet.
license-namespace-only: Der Namespace wird importiert. Kein Schema-Dokument wird importiert.

 

--schema-mapping = prefer-schemalocation | prefer-namespace

Wenn ein Schema-Dokument sowohl anhand des Schema-Pfads als auch des Namespace gesucht werden soll, wird damit festgelegt, welche der beiden Optionen beim Katalog-Lookup Vorrang erhält. (Wenn eine der Optionen --schemalocation-hints oder --schema-imports einen Wert load-combining-both hat und wenn die betroffenen Namespace- und URL-Teile beide Katalog-Mappings haben, gibt der Wert dieser Option an, welches der beiden Mappings verwendet werden soll (das Namespace Mapping oder das URL-Mapping; der Wert prefer-schemalocation bezieht sich auf das URL-Mapping)). Der Standardwert ist prefer-schemalocation.

 

--schema-location-hints = load-by-schemalocation | load-by-namespace | load-combining-both | ignore

Definiert das Verhalten der Attribute xsi:schemaLocation und xsi:noNamespaceSchemaLocation: Legt fest, ob ein Schema-Dokument geladen werden soll und falls ja, anhand welcher Informationen es gesucht werden soll. Standardeinstellung: load-by-schemalocation.

 

Der Wert load-by-schemalocation verwendet die URL des Schemapfads in den Attributen xsi:schemaLocation und xsi:noNamespaceSchemaLocation in XML- oder XBRL-Instanzdokumenten. Dies ist der Standardwert.
Der Wert load-by-namespace verwendet den Namespace-Teil von xsi:schemaLocation und - im Fall von xsi:noNamespaceSchemaLocation - einen leeren String und ermittelt das Schema über ein Katalog-Mapping.
Bei Verwendung von load-combining-both und wenn entweder der Namespace-Teil oder der URL-Teil ein Katalog-Mapping hat, so wird das Katalog-Mapping verwendet. Wenn beide Katalog-Mappings haben, ist es vom Wert der --schema-mapping Option (XBRL-Option und XML/XSD-Option)  abhängig,  welches Mapping verwendet wird. Wenn weder der Namespace noch die URL ein Katalog-Mapping hat, wird die URL verwendet.
Wenn der Wert der Option ignore ist, werden die beiden Attribute xsi:schemaLocation und xsi:noNamespaceSchemaLocation ignoriert.

--script = FILE

Führt nach Abschluss der Validierung das Python-Skript in der angegebenen Datei aus. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als ein Skript zu definieren.

 

--api, --script-api-version = 1|2|2.1|2.2|2.3|2.4|2.4.1|2.5|2.6|2.7

Definiert, welche Python API-Version für das Skript verwendet werden soll. Der Standardwert ist die neueste Version, derzeit 2.7. Anstelle der Werte 1 und 2 können Sie auch die Werte 1.0 und 2.0 verwenden.

 

--script-output = FILE

Schreibt die Standardausgabe des Skripts in die in FILE angegebene Datei.

 

--script-param = KEY:VALUE

Zusätzliche benutzerdefinierte Parameter, die während der Ausführung von Python Skripts aufgerufen werden können. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als einen Parameter zu definieren.

 

--summation-item-checks = true|false

Aktiviert die Meldung von summation-item-Inkonsistenzen. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--taxonomy-package = FILE

Definiert den absoluten Pfad zu einem zusätzlichen Taxonomiepaket, wie in den Working Drafts Taxonomy Package 1.0 und Taxonomy Packages 1.0 beschrieben. Der Wert von FILE gibt den Pfad zum Taxonomiepaket an. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als ein Taxonomiepaket zu definieren.

 

--taxonomy-packages-config-file = FILE

Definiert den Pfad zur Datei TaxonomyPackagesConfig.json, anhand welcher XBRL-Taxonomiepakete geladen werden. Die Datei dient als Katalog von Taxonomiepaketen. Die Struktur der JSON-Datei sieht aus, wie im Beispielcodefragment unten. Der Wert der uri gibt den Pfad zum Paket an. Mit dem Schlüssel active (einer Gruppe von Paketen) wird die Verwendung dieser Pakete aktivert.

 

 

{"taxonomies":

  {"EIOPA Solvency II XBRL Taxonomy 2.1.0":

    {"packages":[

      {"uri":"C:\\test\\XBRL\\EIOPA_SolvencyII_XBRL_Taxonomy_2.1.0.zip"},

      {"uri":"C:\\test\\XBRL\\AdditionalTestPkg.zip"}

      ],"active":true

    },"Test Taxonomy":

      {"packages":[{"uri":"C:\\test\\XBRL\\test.zip"}],"active":true

      }

  }

}

 

--treat-inconsistencies-as-errors = true|false

Wenn die Datei nicht der XBRL 2.1-Spezifikation entspricht, schlägt die XBRL-Validierung fehl. Der Standardwert ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--utr = true|false

Bei true wird die XBRL Unit Registry 1.0 Erweiterung aktiviert. Standardeinstellung ist false.

 

--utr-file = FILE

Definiert den Pfad zur Units Registry-Datei. Der Standardpfad ist: http://www.xbrl.org/utr/utr.xml.

 

--utr-status = PWD|CR|REC|NIE|PROPOSED|IWD|ACK|RR

Aktiviert die Unterstützung von Unit-Definitionen mit dem angegebenen Status in der Units Registry. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als einen Unit Status zu definieren. Der Standardwert ist REC.

 

--validate-dts-only = true|false

Das DTS wird ausgehend vom XBRL-Instanzdokument ermittelt. Alle referenzierten Taxonomieschemas und Linkbases werden ermittelt und validiert. Die restlichen XBRL-Instanzdokumente werden ignoriert. Der Standardwert ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--xinclude = true|false

Aktiviert die Unterstützung für XML-Inkludierungen (XInclude). Der Standardwert ist false. Bei false werden die include-Elemente von XInclude  ignoriert.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

 

Click to expand/collapseXBRL Formulas und Assertions

--assertion-severity = true|false

Aktiviert die Assertion Severity 1.0-Erweiterung. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--assertions-output = FILE

Schreibt die Ausgabe der Assertion-Auswertung in die angegebene DATEI. Wenn die Option definiert ist, wird automatisch --formula-execution=true definiert.

 

--assertions-output-format = json|xml

Definiert das Ausgabeformat der Assertion-Auswertung. Der Standardwert ist json.

 

--evaluate-referenced-parameters-only = true|false

Bei false wird die Auswertung aller Parameter erzwungen, selbst wenn diese nicht von Formulas/Assertions/Tabellen referenziert werden. Der Standardwert ist: true.

 

--formula = true|false

Aktiviert die XBRL-Formula 1.0-Erweiterung. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--formula-assertion-set = VALUE

Schränkt die Formelausführung auf die angegebene Assertion ein. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als ein Assertion Set zu definieren. Die Kurzform lautet --as. VALUE ist entweder der Wert des @id Attributs oder eine URI mit einem XPointer-Fragment, das die Ressource identifiziert. Es können auch die Sonderwerte ##none und ##all verwendet werden.

 

--formula-execution = true|false

Aktiviert die Auswertung von XBRL-Formulas. Der Standardwert ist true. Wenn true, wird automatisch --formula=true definiert.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--formula = true|false

Schreibt die Ausgabe der Formula-Auswertung in die angegebene DATEI. Wenn die Option gesetzt wird, wird automatisch formula-execution=true definiert.

 

--formula-parameters = JSON-ARRAY

Definiert die Parameter für die XBRL-Formula-Auswertung als Array von JSON-Zuordnungen direkt in der Befehlszeilenschnittstelle. Siehe Abschnitt Formula-Parameter.

 

--formula-parameters-file = FILE

Definiert eine DATEI, die die Parameter für die XBRL-Formula-Auswertung enthält. Bei der Datei kann es sich entweder um eine XML- oder eine JSON-Datei handeln. Siehe Abschnitt Formula-Parameter.

--ignore-assertion = VALUE

Exkludiert die angegebene Assertion von der Ausführung. Fügen Sie diese Option mehrmals hinzu, um mehr als eine Assertion zu definieren.

 

--ignore-assertions-file = FILE

Definiert einen Pfad zu einer Datei, die eine Liste von IDs/XPointers von Assertions enthält, die von der Verarbeitung ausgenommen werden sollen. Geben Sie in der Datei eine Assertion pro Zeile ein.

 

--ignore-formula = VALUE

Exkludiert die angegebene Formula von der Ausführung. Fügen Sie diese Option mehrmals hinzu, um mehr als eine Formula zu definieren.

 

--ignore-formulas-file = FILE

Definiert einen Pfad zu einer Datei, die eine Liste von Formula IDs/XPointers enthält, die von der Verarbeitung ausgenommen werden sollen. Geben Sie in der Datei eine Formula pro Zeile ein.

 

--message-lang = VALUE

Definiert die für die Anzeige von Validierungsmeldungen zu verwendende Sprache. Die Standardeinstellung ist en. Andere zulässige Werte sind de, es, fr, ja für Deutsch, Spanisch, Französisch bzw. Japanisch.

 

--message-role = VALUE

Definiert die bei der Anzeige von Validierungsmeldungen zu verwendende bevorzugte Message Role. Die Standardeinstellung ist: http://www.xbrl.org/2010/role/message.

 

--preload-formula-schemas = true|false

Lädt Schemas der XBRL Formula 1.0 Spezifikation im Vorhinein. Der Standardwert ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--a | --process-assertion = VALUE

Schränkt die Formelausführung auf die angegebene Assertion ein. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als eine Assertion zu definieren. Die Kurzform lautet --a. VALUE ist entweder der Wert des @id Attributs oder eine URI mit einem XPointer-Fragment, das die Ressource identifiziert. Es können auch die Sonderwerte ##none und ##all verwendet werden.

--as | --process-assertion-set = VALUE

Schränkt die Formelausführung auf das angegebene Assertion Set ein. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als ein Assertion Set zu definieren. Die Kurzform lautet --as. VALUE ist entweder der Wert des @id Attributs oder eine URI mit einem XPointer-Fragment, das die Ressource identifiziert. Es können auch die Sonderwerte ##none und ##all verwendet werden.

 

--process-assertions-file = FILE

Definiert einen Pfad zu einer Datei, die eine Liste von IDs/XPointers von Assertions, die ausgeführt werden sollen, enthält. Geben Sie in der Datei eine Assertion pro Zeile ein.

 

--f | --process-formula = VALUE

Schränkt die Formelausführung auf die angegebene Formula ein. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als eine Formula zu definieren. Die Kurzform lautet --f. VALUE ist entweder der Wert des @id Attributs oder eine URI mit einem XPointer-Fragment, das die Ressource identifiziert. Es können auch die Sonderwerte ##none und ##all verwendet werden.

 

--process-formulas-file = FILE

Definiert einen Pfad zu einer Datei, die eine Liste von IDs/XPointers von Formulas, die ausgeführt werden sollen, enthält. Geben Sie in der Datei eine Formula pro Zeile ein.

 

--report-unsatisfied-assertion-evaluations = true|false

Gibt die Auswertung von nicht erfüllten Assertions je nach dem zugewiesenen Assertion-Schweregrad als Fehler oder Warnungen aus. Der Standardwert ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--validate-formula-output = true|false

Aktiviert die XBRL-Validierung von Formula-Ausgabeinstanzen. Der Standardwert ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--variableset-execution-timeout = VALUE

Wird bei der Ausführung von Formeln angewendet (--formula-execution=true). Definiert die maximal zur Ausführung eines einzigen Variablensets (einer Formel oder  eines Werts oder einer Existence oder Consistency Assertion) zulässige Zeitspanne. Die Zeitspanne wird in Minuten definiert und muss eine positive Zahl sein. Der Standardwert ist 30min. Wenn ein bestimmtes Variablenset vor Erreichen der  Zeitüberschreitung nicht fertig ausgeführt werden kann, wird der Vorgang abgebrochen. Es wird daraufhin eine Fehlermeldung angezeigt (und im ausführlichen Log protokolliert). Beachten Sie allerdings, dass die Überprüfung der Zeitüberschreitung erst nach jeder Auswertung des Variablensets durchgeführt wird und nicht während der Auswertung einzelner XPath-Ausdrücke. Wenn daher die  Auswertung eines einzelnen XPath-Ausdrucks lange dauert, wird unter Umständen die Zeit überschritten. Die Ausführung eines Variablensets wird erst abgebrochen, nachdem eine komplette Variablensetauswertung durchgeführt wurde.

 

 

Click to expand/collapseXBRL-Tabellen

--aspect-node-order = lexical|instance

Definiert die Layout-Reihenfolge eines open aspectNode. Der Standardwert ist lexical.

 

--concept-label-linkrole = VALUE

Definiert die bei der Darstellung von Concept Labels bevorzugt zu verwendende Extended Link Role.

 

--cconcept-label-role = VALUE

Definiert die bei der Darstellung von Concept Labels bevorzugt zu verwendende Label Role. Die Standardeinstellung ist: http://www.xbrl.org/2003/role/label

 

--generic-label-linkrole = VALUE

Definiert die bei der Darstellung von generischen Labels bevorzugt zu verwendende Link Role.

 

--generic-label-role = VALUE

Definiert die bei der Darstellung von generischen Labels bevorzugt zu verwendende Label Role. Die Standardeinstellung ist http://www.xbrl.org/2003/role/label

 

--label-lang = VALUE

Definiert die bei der Darstellung von Labels bevorzugt zu verwendende Sprache. Die Standardeinstellung ist en.

 

--preload-table-schemas = true|false

Lädt Schemas der XBRL Table 1.0 Spezifikation im Vorhinein. Der Standardwert ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--t | --process-table = VALUE

Schränkt die Formelausführung auf die angegebene Tabelle ein. Fügen Sie die Option mehrmals hinzu, um mehr als eine Formula zu definieren. Die Kurzform lautet --t. VALUE ist entweder der Wert des @id Attributs oder eine URI mit einem XPointer-Fragment, das die Ressource identifiziert. Es können auch die Sonderwerte ##none und ##all verwendet werden.

 

--table = true|false

Aktiviert die XBRL Table 1.0 Erweiterung. Der Standardwert ist true. Bei true sind automatisch --formula=true und --dimensions=true definiert.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--table-elimination = true|false

Dient zum Eliminieren von leeren Tabellenzeilen/-spalten in der HTML-Ausgabe. Der Standardwert ist true.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--table-execution = true|false

Ermöglicht die Auswertung von XBRL-Tabellen. Der Standardwert ist false. Wird auf "true" gesetzt, wenn --table-output definiert ist. Wenn, true, wird automatisch --table=true definiert.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--table-linkbase-namespace = 
  ##detect 
  http://xbrl.org/PWD/2013-05-17/table | 

  http://xbrl.org/PWD/2013-08-28/table 
  http://xbrl.org/CR/2013-11-13/table |

  http://xbrl.org/PR/2013-12-18/table |

  http://xbrl.org/2014/table

 

Ermöglicht das Laden von Tabellen-Linkbases, die mit einer früheren Draft-Spezifikation erstellt wurden. Die Validierung, Auflösung und das Layout von Tabellen-Linkbases wird allerdings immer gemäß der Table Linkbase 1.0 Recommendation vom 18. März 2014 durchgeführt. Verwenden Sie ##detect, um die automatische Erkennung zu aktivieren.

 

--table-output = FILE

Schreibt die Tabellenausgabe in das definierte FILE. Wenn die Option definiert ist, --table-execution=true wird automatisch definiert.

 

--table-output-format = xml|html

Definiert das Format der Tabellenausgabe. Die Standardeinstellung ist xml.

 

 

Click to expand/collapseKataloge und globale Ressourcen

--catalog = FILE

Gibt den absoluten Pfad zu einer Root-Katalog-Datei an, die nicht die installierte Root-Katalog-Datei ist. Der Standardwert ist der absolute Pfad zur installierten Root-Katalog-Datei.  (<installationsordner>\Altova\RaptorXMLXBRLServer2019\etc\RootCatalog.xml). Informationen zum Arbeiten mit Katalogen finden Sie im Abschnitt XML-Kataloge.

 

--user-catalog = FILE

Definiert den absoluten Pfad zu einem XML-Katalog, der zusätzlich zum Root-Katalog verwendet werden soll.  Informationen zum Arbeiten mit Katalogen finden Sie im Abschnitt XML-Kataloge.

 

--enable-globalresources = true|false

Aktiviert die globalen Ressourcen. Standardwert ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--gc | --globalresourceconfig = VALUE

Definiert die aktive Konfiguration der globalen Ressource (und aktiviert globale Ressourcen).

 

--gr | --globalresourcefile = FILE

Definiert die globale Ressourcendatei (und aktiviert globale Ressourcen).

 

 

Click to expand/collapseMeldungen, Fehler, Hilfe, Timeout, Version

--error-format = text|shortxml|longxml

Definiert das Format der Fehlerausgabe. Der Standardwert ist text. Mit den anderen Optionen werden XML-Formate generiert, wobei mit longxml mehr Details generiert werden.

 

 

--error-limit = N | unlimited

Definiert das Fehlerlimit mit einem Wertebereich von 1 bis 9999 oder unbegrenzt. Der Standardwert ist 100. Bei Erreichung des Fehlerlimits wird die Validierung gestoppt. Dient dazu, die Prozessorverwendung während der Validierung/Transformation einzuschränken.

 

--help

Zeigt den Hilfetext zum Befehl an. Beispiel: valany --h. (Alternativ dazu kann der Befehl help zusammen mit einem Argument verwendet werden. Beispiel: help valany.)

 

--log-output = FILE

Schreibt die Meldungsausgabe in die angegebene URL. Stellen Sie sicher, dass das CLI Schreibrechte für den Ausgabepfad hat.

 

--network-timeout = VALUE

Definiert das Timeout in Sekunden für entfernte I/O-Operationen. Der Standardwert ist: 40.

 

--verbose = true|false

Mit dem Wert true wird die Ausgabe zusätzlicher Informationen bei der Validierung aktiviert. Der Standardwert ist false.

Hinweis:   Die Booleschen Optionswerte werden auf true gesetzt, wenn die Option ohne einen Wert definiert wird.

 

--verbose-output = FILE

Schreibt die ausführliche Ausgabe in FILE.

 

--version

Zeigt die Version von RaptorXML+XBRL Server an. Setzen Sie --version bei Verwendung mit einem Befehl vor den Befehl.

 

--warning-limit = N | unlimited

Definiert das Warnungslimit im Bereich von 1-65535 oder unbegrenzt. Bei Erreichen dieses Limits wird die Verarbeitung fortgesetzt, doch werden keine weiteren Warnungen mehr ausgegeben. Der Standardwert ist 100.

 

 

 


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