![]() |
![]() | ![]() | ![]() | Universität Oldenburg Fallstudie
Die Universität Oldenburg ist eine der jungen Hochschulen Deutschlands, die 1973 im Rahmen der Reform und Ausweitung des Hochschulsystems der Bundesrepublik gegründet wurden. In Ihrer 31-jährigen Geschichte hat sie sich Ihre Offenheit und Bereitschaft, neue Herausforderungen anzunehmen, bewahrt. Mit 11.000 StudentInnen und rund 1.800 WissenschaftlerInnen und Bediensteten ist sie eine überschaubare Hochschule mit guter Ausstattung und architektonisch bemerkenswerten Gebäuden, die auf zwei Standorte - Haarentor und Wechloy - konzentriert sind. Heute trägt sie wesentlich dazu bei, der strukturschwachen Nordwestregion neue wirtschaftliche und kulturelle Impulse zu geben. Die Universität bietet heute 40 Studiengänge mit Diplom-, Magister-, Bachelor- und Masterabschlüssen an, die 75 Prozent aller StudentInnen anstreben. 25 Prozent entscheiden sich für ein Lehramtsstudium. An der Universität Oldenburg arbeiten rund 800 WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen. Sie sind in Forschungsbereichen wie Informatik, Psychoakustik, Neurosensorik, Meeresbiologie und chemische Verfahrensentwicklung tätig. Das Institut für Rechtswissenschaften bildet Teil der Fakultät für Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und beschäftigt etwa 30 Angestellte. Es ist für das Projekt des XML Content Management Systems verantwortlich. Übersicht RION (www.ri-on.de) ist ein Rechtsinformatik-Projekt, das von der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit sieben anderen deutschen Universitäten ins Leben gerufen wurde und vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Ziel des Projekts RION ist der Einsatz von multimedial aufbereitetem Unterrichtsmaterial und die Integration davon in die Lehrpläne der rechtswissenschaftlichen, informatischen und wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung. Teil dieses Projekts unter Leitung des Instituts für Rechtswissenschaften der Universität Oldenburg ist die Erstellung einer Datenbank, in der Studenten und Mitglieder der Universität nach gesetzlichen Entscheidungen suchen können. Aufgabenstellung Eine der größten Herausforderungen beim Projekt RION war die Festlegung einer Struktur für die Dokumente in der Datenbank. Die Universität Oldenburg erhält eine große Zahl an Dokumenten, die von verschiedenen Autoren mit unterschiedlichen Schreibstilen verfasst wurden. Zum Aufbau einer brauchbaren Sammlung von Rechtstexten musste eine Struktur festgelegt werden, die allen Dokumenten gemeinsam war. Außerdem musste die Universität eine praktische Methode entwickeln, wie bestehende Texte in die neue Struktur konvertiert bzw. neue Texte in dieser Struktur verfasst werden konnten. Lösung Die Universität Oldenburg entschied sich bei der Implementierung des Projekts RION für die Altova-Produkte XMLSpy, das Industriestandard-Tool zur Entwicklung von XML-Applikationen, Altova Authentic, den kostenlosen XML Content Editor und Altova StyleVision, den grafischen Stylesheet Designer. Zu Beginn hatte das RION-Team begonnen, mit Textverarbeitungsdokumenten zu arbeiten, bald jedoch stellte sich heraus, dass das Projekt für eine solche Lösung zu komplex geworden war. Man entschied sich daraufhin, mit Hilfe von XML ein effizientes Content Management System zu erstellen und wandte sich zu diesem Zweck an Altova, den führenden Entwickler von XML-Tools. XML wird häufig für Content Management-Systeme verwendet, da es den Datenaustausch vereinfacht und Benutzern das Transformieren von Daten in unterschiedliche Ausgabeformate wie HTML, Word und PDF ermöglicht. Zur Erstellung und Bearbeitung von XML-Schemas verwendet das RION-Team Altova XMLSpy, um die Struktur der Dokumente festzulegen, StyleVision, um das Layout zu entwerfen und Authentic, um Daten über die intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche einzugeben. Die Umwandlung der bestehenden Dokumente, die die Rechtsentscheidungen enthalten, in das XML-Format erfolgt durch Studenten. Es wurde daher ein Tool benötigt, das ohne viel XML-Schulungsaufwand verwendet werden konnte. "An den Produkten von Altova gefällt uns vor allem das visuelle Arbeiten. Authentic ist sehr intuitiv und leicht zu erlernen. Wir arbeiten außerdem viel mit Schemas in XMLSpy; mit Hilfe von Schemas können wir den Inhalt eines Dokuments auf leicht verständliche Art definieren. Zusätzlich dazu ermöglicht uns StyleVision, ein ansprechendes Layout für die Dokumente zu entwerfen," erzählt Roman Mülchen vom Institut für Rechtswissenschaften. Ergebnis Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Texts haben Studenten der Universität bereits über 250 Dokumente konvertiert. In Zukunft werden alle Dokumente in eine Rechtsinformatik-Datenbank eingespeist werden, die den Studenten und Lehrenden zu Recherchezwecken zur Verfügung stehen wird. Des Weiteren plant das RION-Team die Authentic Browser Edition für die webbasierte Bearbeitung von XML-Inhalt zu verwenden, sodass Benutzer jederzeit und von überall auf ihre Texte zugreifen und diese bearbeiten können. Fazit Dank der Tools von Altova konnte das RION-Team an der Universität Oldenburg ein effizientes, einfach zu bedienendes und innovatives Content Management System aufbauen. Die Verwendung von XML-Technologie gewährleistet ein über Jahre hinweg einsetzbares System und trägt dazu bei, dass Lehrende und Tausende von Studenten mit modernsten Unterrichtsmitteln arbeiten können. | ![]() |
![]() | ![]() | |||||||||
| Altova | Rechtsabteilung | Presse | Partner | Karriere | Übersicht | Kontakt | |||||
|
