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![]() | ![]() | ![]() | Ingenuity System Testing Services Fallstudie
Ingenuity System Testing Services Ltd. mit Sitz ca. 160 km westlich von London vereint reine Systemtests und Qualitätsmanagement-Verfahren mit Business Risk Management-Initiativen und entwickelt und verwaltet Tests komplexer Softwaresysteme. Ingenuity arbeitet während der Softwareentwicklung mit Entwicklern und Endbenutzern zusammen, um seinen Kunden qualifizierte Entscheidungen über die Systeme, von denen der Erfolg ihres Unternehmens abhängt, zu ermöglichen. Ingenuity ist auf das Testen von Softwaresystemen spezialisiert, die den elektronischen Handel von Versicherungsinstrumenten dynamisch und in Echtzeit unterstützen. Diese Versicherungssysteme bestehen normalerweise aus einem Prozessor zur Preisabfrage, über den die Leistungen der einzelnen Versicherungsprodukte abgerufen werden können, sowie einer EDI (Electronic Data Interchange)-Geschäftsprozesskomponente zur Durchführung der Transaktionen. Zwar sieht der EDI-Standard fixe Elemente wie z.B. Frage-Sets und Message-Formate vor, doch müssen auch Informationen über wichtige produktspezifische Unterschiede übertragen werden. Es ist extrem wichtig, dass diese Systeme jedes Versicherungsprodukt korrekt beschreiben. Noch komplexer wurde die Aufgabe dadurch, dass die Versicherungssoftware in diesem Fall von einem Drittanbieter entwickelt wurde, der von den Versicherungsunternehmen damit beauftragt worden war, und dass das System in der Lage sein musste, viele Produktalternativen in einer Umgebung zu beschreiben, in der diese Produkte häufigen Änderungen unterworfen sind. Ingenuity hat sich in seiner mehr als 10-jährigen Tätigkeit auf diesem Gebiet einen Ruf als zuverlässiges, integeres und professionelles Unternehmen erworben und zählt zu seinen Kunden viele der 10 führenden Versicherungen in diversen Sparten. Dank seiner Kompetenz konnte das Unternehmen diesen Ruf auch angesichts ständig steigender technischer Anforderungen bewahren und ausbauen. ""Es stellte sich heraus, dass die Altova XML Tools ideal für unsere Zwecke geeignet waren." AufgabenstellungIngenuity musste bei diesem Projekt mit einem unabhängigen Software-Entwicklungsunternehmen zusammenarbeiten, um einen Validierungsprozessor zur Aufrüstung des bestehenden Versicherungshandelssystems der Entwicklerfirma zu entwickeln. Ingenuity würde dieses Tool dazu verwenden, um das System der Entwicklerfirma gründlich zu testen und es Versicherungsfirmen zur Verfügung stellen, die es als Hilfsmittel bei der Implementierung der Upgrades und der Validierung des aktualisierten Systems einsetzen würden. Der erfolgreiche Abschluss einer Phase unabhängiger Tests war vertraglich zwischen dem Versicherungsunternehmen und der Software-Entwicklerfirma vereinbart worden. Aufgabe von Ingenuity war es, anhand der Testserie zu überprüfen, ob der von der Entwicklerfirma produzierte Software-Validierungsprozessor korrekte Ergebnisse lieferte und ob die Versicherungssystemsoftware den Spezifikationen des Herstellers entsprach. Der Validierungsprozessor wurde so konzipiert, dass er einen Satz von Parametern an das Versicherungssystem sendet, der ein Preisangebot, eine Benutzeranfrage oder eine andere Gruppe von Systemeingaben simuliert. Das System verarbeitet die Eingaben und die Datensätze des Validierungsprozessors und liefert dem Tester ein Ausgabedokument mit den Ergebnissen. Der Tester vergleicht die tatsächlichen Ergebnisse anschließend mit den erwarteten Ergebnissen und vergleicht diese auf etwaige Unterschiede, um festzustellen, ob das System ordnungsgemäß arbeitet. Dabei führte Ingenuity nicht einfach nur Abnahmetests für die endgültige Releaseversion bei Abschluss des Projekts durch, sondern arbeitete eng mit den Software-Entwicklern zusammen und überprüfte jede Entwicklungsphase des Projekts vor ihrem Abschluss. Aufgrund früherer Projekte, bei denen Versicherungshandlungssysteme getestet worden waren, hatte Ingenuity bereits Hunderte von Testplänen und Tausende von Unit-Tests zur Verfügung, die für das neue System verwendet werden konnten. Die Testdaten der Beispieleingaben und der erwarteten Ergebnisse waren in spezifischen von den früheren Systemen verwendeten Formaten gespeichert. Die gesammelten Testergebnisse enthielten komplexe Ergebnisvarianten. Diese Ergebnisse wurden von Ingenuity extrahiert, mittels eines einfachen internen Konvertierungstools in Text konvertiert und zur Analyse in ein Lotus-basiertes Vergleichstool eingespeist. Die neue Version des Systems war jedoch mit den früher verwendeten Datenformaten nicht kompatibel. Beim neuen System erfolgte Eingabe und Ausgabe des Systems im XML-Format. Das Software-Entwicklerteam setzte einen schnellen Entwicklungsprozess ein, mit dem die Tester Schritt halten mussten. Außerdem passten die Entwickler die XML-Schemas immer wieder an die aktuellen Anforderungen an, ohne die letzten Änderungen genau zu dokumentieren. "Wir sind Testexperten und keine Profi-Entwickler," erklärt Simon Mills, Managing Director von Ingenuity. "Wir haben jedoch eine Menge Erfahrung bei der Entwicklung unserer eigenen Tools. Für die erste Testrunde verwendeten wir beim neuen System Lotus, um die Ein- und Ausgabedaten auf das richtige Format zu mappen und es anschließend in XML zu konvertieren." "Um unser ursprüngliches Parsing Tool für die Konvertierung der Testdaten im alten Format in XML und die Interpretation der Ergebnisdateien zu adaptieren, hätten wir etwa fünf bis sechs Manntage benötigt," fährt Mills fort. ""Zudem mussten wir für jede Variante der Ergebnisausgabe neue Parsing Regeln erstellen und es war zu erwarten, dass wir dies für jede Entwicklungsphase des Projekts, bei der die Developer ihre Schemas änderten, wiederholen mussten." LösungDa sowohl die Test-Eingabedaten als auch die Ergebnisdaten XML-Daten waren, schien es uns logischer und effizienter, eine native XML-Lösung zur Verwaltung der Testdaten zu verwenden. Laut Mills erkundigte sich das Team von Ingenuity nach XML-Technologien und probierte alle im Internet verfügbaren XML-Editiertools aus. "Es stellte sich heraus, dass die Altova XML Tools ideal für unsere Zwecke geeignet waren," erzählt Mills. Das Team von Ingenuity erkannte, dass es für die Eingabe- und Ergebnisdateien die Entwicklerdokumentation zu den XML-Schemas nicht benötigte. Da es sich bei den Eingabe- und Ergebnisdateien um XML-Dateien handelte, verwendete das Team Altova XMLSpy, um die von den Entwicklern bereitgestellten Beispieleingabe- und Ergebnisdateien zu öffnen und mit Hilfe des -Befehls ‘Generate DTD/Schema’ automatisch Schemas zu generieren.
Mit der Menüfunktion "Generate DTD/Schema" kann jederzeit ein Schema anhand eines XML-Beispieldokuments erzeugt werden.
Über das XMLSpy Dialogfeld "Generate DTD/Schema" können Sie Enumerationsszenarios und die Darstellung komplexer Elemente während der Schemaerzeugung definieren. Als nächstes verwendete Ingenuity Altova MapForce, um die relevanten Ergebnisse zu extrahieren, die nötigen Berechnungen durchzuführen und eine leicht verständliche Tabelle in dem textbasierten Format auszugeben, das für das interne Analysetool benötigt wurde. Um die Daten auf das benötigte Format zu mappen, wurde zuerst ein im vorhergehenden Schritt von XMLSpy generiertes Schema in das Design-Fenster der Applikation eingefügt und als Datenquelle mit dem entsprechenden XML-Ergebnisdokument verknüpft. Anschließend wurde eine Textdatei mit den entsprechenden Einstellungen als Ziel des Datenmappings definiert. Zur Durchführung der Berechnungen und zur Überführung der Daten in die benötigte Ausgabestruktur wurden einfach Standard-Datenverarbeitungsregeln aus dem MapForce Funktionsbibliothekenfenster in das Mapping Design-Fenster gezogen. Anschließend wurden von den XML-Schema-Quelldatenelementen Verbindungslinien - gegebenenfalls durch die Datenverarbeitungsregeln - zu den Zieldatenelementen in der neuen Textdatei gezogen. Damit war die Aufgabe auch schon erledigt. Die Ausgabe jedes Datenmappings wurde in einer Datei gespeichert und direkt im Analysetool von Ingenuity geöffnet. Insgesamt wurden für die Entwicklung angefangen von der Erstellung des Schemas bis zur Bearbeitung des Mappings nicht mehr als vier Mannstunden benötigt.
Textdateien im CSV- oder tabulatorgetrennten Format bilden oft den "kleinsten gemeinsamen Nenner" zwischen inkompatiblen Systemen. MapForce bietet umfassende Funktionen zur Manipulation von Textdateien.
Das MapForce Funktionsbibliothekenfenster bietet einfachen Zugriff auf Datenverarbeitungsfunktionen, die im Rahmen des Integrationsprozesses an den Quelldaten durchgeführt werden können.
Die Tester von Ingenuity erstellten dieses MapForce Mapping, um wichtige Informationen aus den XML-basierten Ergebnisdateien auf der linken Seite zu extrahieren und die rechts gezeigten textbasierten Tabellen zu erstellen. Für die Analyse der Ergebnidatei mit Hilfe des ursprünglich von Ingenuity verwendeten Parsing Tools wurden in einem Probelauf 45 Minuten benötigt. Im Gegensatz dazu konnten dieselben Daten mit der MapForce Methode in nur 11 Sekunden verarbeitet werden.
ErgebnisIn der Vergangenheit waren die Testpläne durch Termindruck beschränkt. "Wir mussten uns immer auf die besten 100 bis 200 Tests anhand von nur zwei Beispiel-Versicherungsprodukten konzentrieren," erklärt Mills, "doch gäbe es insgesamt ca. 700 relevante Tests bei einer Gesamtzahl von 36 Versicherungsprodukten. Dank der Geschwindigkeit des neuen Prozesses können wir nun viel mehr Tests durchführen. Es geht hier nicht darum, "mehr Tests durchführen, weil wir nun dazu in der Lage sind" sondern alle Tests durchzuführen, die wir gerne hätten, wofür aber früher die Zeit nicht gereicht hat. Wir geben unseren Kunden dadurch eine viel größere Sicherheit." "Viele von uns hatten nur eine vage technische Ahnung von XML, bevor wir im Rahmen dieses Projekts damit arbeiten und leben mussten," erklärt Bill Gribble, technischer Direktor bei Ingenuity. "Die Tutorials zu den Altova Produkten erwiesen sich als vollkommen ausreichend, um XML in kürzester Zeit meistern zu können." Wir beabsichtigen, alle unsere Mapping-Projekte, von denen wir hunderte haben, in die Altova MapForce Umgebung zu überführen." Sehen Sie selbst, wie MapForce Ihnen bei Ihren Datenintegrationsaufgaben helfen kann. Downloaden Sie eine kostenlose Testversion! | ![]() |
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