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Modellieren bereits vorhandener Java-, C#- und Visual Basic .NET-Applikationen

Altova UModel® 2009 kann Java-, C#- und Visual Basic .NET-Quellcode sowie Binärdateien importieren und zur einfacheren Analyse, Verbesserung und Wiederverwendung des Codes UML-Diagramme generieren.

Handgeschriebener oder bestehender Quellcode kann oft schwierig zu entziffern sein, da die Funktionsfähigkeit der Software nicht von einer vollständigen oder genauen Dokumentation oder auch nur einem klar strukturierten Code-Gerüst abhängig ist. Außerdem enthalten einige Projekte Binär- oder Byte-Code-Dateien, die ebenfalls analysiert werden müssen. Der Entwickler, der den Code ursprünglich geschrieben hat, steht möglicherweise nicht mehr zur Verfügung. Vielleicht arbeiten auch mehrere Personen an der Entwicklung und keiner davon kennt das gesamte Projekt.

Altova UModel® 2009 enthält eine leistungsstarke Reverse Engineering-Funktion zum Lesen von Java 1.4, Java 5.0, Java 6.0, C# 1.2, C# 2,0, C# 3.0, VB 7.1, VB 8.0 oder VB 9.0 Quellcode und Binärdateien und zum Generieren von UML-Modellen zur visuellen Darstellung, die um vieles klarer und übersichtlicher als ein Ausdruck des Quellcodes in Textform ist.

Wie andere UModel® 2009-Funktionen und -Operationen, bietet die Reverse Engineering-Funktion viele Optionen, um die Vorgangsweise an Ihren individuellen Arbeitsstil anzupassen, anstatt Sie zu zwingen, sich an ein vorgegebenes Modell zu halten. Das UModel® 2009 Projekt-Menü bietet Optionen für den Import von Quellcode und Binärdateien:

Altova UModel project menu

Reverse Engineering von Quellcode

UModel® 2009 kann Java-Quellcode-Dateien aus JBuilder-, Eclipse- und NetBeans-Projekten sowie C#-Quellcode aus Microsoft Visual Studio- und Borland C#-Projektdateien sowie Visual Basic .NET-Projektdateien importieren.

Altova UModel import dialog

Sie können ein einzelnes Verzeichnis, eine Verzeichnisstruktur oder ein ganzes Projekt importieren und den importierten Code wahlweise in einem bestehenden UModel® 2009-Projekt integrieren oder ein neues generieren.

Sie können die Reverse Engineering-Funktion zum Modellieren einer bestehenden Applikation verwenden. Oder Sie können durch Import von Klassenbibliotheken wie z.B. employee, customer, vendor und anderen in Ihrer Organisation bereits gebräuchlichen Klassen rasch ein neues Projekt auf die Beine stellen.



Altova UModel reverse engineering messages

Der Fortschritt des Reverse Engineering-Vorgangs wird im Message-Fenster von UModel® 2009 angezeigt. UModel® 2009 kann so konfiguriert werden, dass die Diagramme nach Verarbeitung der Dateien automatisch geöffnet werden. Über Register unterhalb des Ansichtsfensters haben Sie jederzeit Zugriff auf jedes gewünschte Diagramm.

Falls es zum Java-Quellcode begleitende JavaDocs gibt, können Sie im UModel® 2009-Dokumentationsfenster bei Bedarf für jedes UML-Diagramm die entsprechende Dokumentation aufrufen. Ebenso können für Ihr Modellierungsprojekt auch C#- und Visual Basic .NET DocComments als Dokumentation importiert werden.

Das Reverse Engineering von Visual Basic .NET-Code in UModel® 2009 ist zeilenorientiert. Dir Groß- und Kleinschreibung wird entsprechend den weniger strengen Benennungskonventionen in Visual Basic .NET nicht berücksichtigt (daher werden Class1, CLASS1, class1, ClAsS1 als identisch erachtet).

Im UModel® 2009 Hilfsfenster "Hierarchie" sehen Sie als Hilfe bei der Analyse einer mit Reverse Engineering aufgeschlüsselten Applikation eine Übersicht über die Generalisierungs- und Vererbungsbeziehungen. Klicken Sie auf das Register "Hierarchie", um die Beziehungen einer in einem Klassendiagramm oder der Modellstruktur ausgewählten Klasse anzuzeigen.



Altova UModel reverse engineering Hierarchy window

Generieren von Sequenzdiagrammen nach einem Reverse Engineering

Sie können in UModel® 2009 anhand von Quellcodedateien, die mittels Reverse Engineering in UML-Klassen konvertiert wurden, Sequenzdiagramme erstellen. Die erzeugten Sequenzdiagramme können sich als unschätzbare Hilfe bei der Analyse komplexer Interaktionen erweisen.

UML sequence diagram

Zum Vergrößern Bild anklicken

Klicken Sie hier, um mehr über UModel Sequenzdiagramme zu erfahren.

Reverse Engieering von Binärdateien

UModel® 2009 kann Java-, C#- und Visual Basic .NET-Binärdateien importieren. Für Java wird der Import von Typen für alle Class Archives unterstützt, die der Java Virtual Machine-Spezifikation entsprechen. Für C# wird der Import von Typen für Assemblies für das .NET Framework und das .NET Compact Framework für PocketPC, Smartphone, und WindowsCE unterstützt. Für Visual Basic .NET können DLLs und EXEs aus dem Dateisystem oder eine Assembly aus dem globalen Cache (GAC) oder einer MSVS.NET-Referenz importiert werden.

(Um Binärdateien importieren zu können, muss die entsprechende Java-, C#- oder Visual Basic-Runtime-Umgebung, der entsprechende Development Kit oder das entsprechende .NET Framework installiert sein.)

Nach Auswahl der Option "Binärtypen importieren" im Menü "Projekt", können Sie verschiedene Optionen im Dialogfeld "Binärtypen importieren" auswählen:

Altova UModel binary import

Je nach den Anforderungen der ausgewählten Binärdateien stehen u. U. zusätzliche Optionen zur Auswahl. In der integrierten UModel® 2009-Hilfe finden Sie ausführliche Anleitungen zum Import von Binärdateien.

Altova UModel reverse engineering binary file selection

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Sie können Elemente auch per Hyperlink mit Diagrammen verbinden und Paketabhängigkeitsdiagramme generieren, um ins UML-Modell Querverweise zur näheren Erklärung einzubetten. Sie können auch definieren, dass mittels Reverse Enineering generierte Diagramme automatisch in UModel geöffnet werden.

Bei erfolgreichem Import eines großen Binärdateiprojekts werden zahlreiche Einträge in der Modell-Struktur erstellt.

Altova UModel model tree

Wenn Sie ein Diagramm öffnen und ein Element auswählen, wird es zur besseren Übersichtlichkeit in der Modell-Struktur markiert.

Altova UModel reverse engineering model tree

Zum Vergrößern Bild anklicken

Wenn Sie Änderungen an den Modellen von Binärdateien vornehmen oder Verbesserungen hinzufügen, können Sie mit UModel® 2009 neuen Quellcode zur Implementierung dieser Änderungen generieren. Öffnen Sie einfach die Modell-Struktur und wählen Sie die Komponente für die mittels Reverse Engineering generierte Binärdatei aus. Aktivieren Sie im Fenster "Eigenschaften" für die Komponente das Kontrollkästchen "für Code Engineering verwenden" und weisen Sie ihm ein Verzeichnis zu.

Altova UModel properties helper window

Wenn Sie im Projektmenü die Option "Programmcode überschreiben" auswählen, schreibt UModel® 2009 neuen Quellcode für das ursprünglich anhand von Binärdateien erstellte Modell.

Natürlich werden auch UML-Diagramme, die durch Reverse Engineering von Quellcode oder Binärdateien erstellt wurden, mit derselben UModel® 2009 Syntaxfärbung, denselben Eingabehilfen und Editierschaltflächen dargestellt, die Ihnen auch bei selbst erstellten UML-Diagrammen zur Verfügung stehen.

Testen Sie UModel® 2009 selbst und erstellen Sie mittels Reverse Engineering Quellcode und Binärdateien von bestehenden Applikationen. Downloaden Sie jetzt eine kostenlose 30-Tage-Testversion!



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