Auswertung von XPath-Ausdrücken

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Auswertung von XPath-Ausdrücken

Wenn Sie im Dialogfeld "XPath-Ausdruck bearbeiten" auf die Schaltfläche Auswerten klicken, wechselt das Dialogfeld in den Auswertungsmodus (siehe Abbildung unten). Das Dialogfeld hat in diesem Modus zwei Bereiche: den Bereich Auswertungskontext und den Bereich Ergebnisse.

 

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Der XPath-Ausdruck und seine Auswertung

Der XPath-Ausdruck im Textfeld XPath-Ausdruck kann bearbeitet und ausgewertet werden. Die Ergebnisse der Auswertung werden im Bereich Ergebnisse angezeigt. So wird z.B. in der Abbildung oben als Ergebnis der Auswertung des XPath-Ausdrucks count(newsitem) die Ganzzahl 4 angezeigt.

 

Sie können in XPath-Ausdrücken die Funktionen der Programmiersprachen Java und .NET verwenden. Bei Klick auf die Schaltflächen Java und .NET am unteren Rand des Dialogfelds werden Infokästen mit Erklärungen, wie man Java- und .NET-Erweiterungsfunktionen in XPath-Ausdrücken verwendet, angezeigt. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dieser Dokumentation im Abschnitt Diverse Erweiterungsfunktionen.

 

Verwenden des Erstellungsmodus und Wechseln in den Auswertungsmodus, um die Ergebnisse zu sehen

Wenn Sie zum Erstellen des XPath-Ausdrucks Eingabehilfen verwenden möchten, können Sie in den Erstellungsmodus wechseln (durch Klicken auf die Schaltfläche "Erstellen"), den Ausdruck im Erstellungsmodus zusammenstellen und anschließend in den Auswertungsmodus wechseln, um die Ergebnisse der Auswertung zu sehen.

 

Wann wird der XPath-Ausdruck ausgewertet?

Die Auswertung wird in zwei einander ausschließenden Situationen durchgeführt:

 

Beim Eintippen auswerten: Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, wird der XPath-Ausdruck (i) bei jeder Tastenbetätigung, mit der der Ausdruck bearbeitet wird, und (ii) beim Wechsel vom Erstellungsmodus in den Auswertungsmodus ausgewertet.
Jetzt auswerten: Diese Schaltfläche ist aktiviert, wenn die Option Beim Eintippen auswerten nicht aktiviert ist. Klicken Sie darauf, um den Ausdruck auszuwerten.

 

Der Bereich "Auswertungskontext"

Im Bereich Auswertungskontext sehen Sie die Struktur und den Inhalt des derzeit zugewiesenen XML-Arbeitsdokuments. Die Nodes in der Dokumentstruktur können durch Klicken auf die entsprechenden Schaltflächen einzelner Nodes erweitert bzw. reduziert werden.

 

Die oberhalb des Bereichs angezeigten Schaltflächen dienen zum Ein- oder Ausblenden der folgenden XML-Syntaxkonstrukte: (i) Processing Instructions, (ii) Kommentare, (iii) Attribute, (iv) Text-Nodes. Sie können daher entweder die gesamte Struktur des XML-Dokuments zusammen mit dem Textinhalt der Nodes einblenden oder auch bestimmt Konstrukte ausblenden, um die Anzeige übersichtlicher zu machen.

 

Ändern des Kontext-Node für die Auswertung

Sie können den Kontext-Node des XPath-Ausdrucks ändern. Klicken Sie dazu auf den Node in der Dokumentstruktur, der als neuer Kontext-Node verwendet werden soll. Wenn die Option Beim Eintippen auswerten aktiviert ist, wird das Ergebnis sofort im Bereich "Ergebnisse" angezeigt.

 

Diese Funktion eignet sich zum Überprüfen der Ergebnisse bei Verwendung unterschiedlicher Kontext-Nodes. Beachten Sie allerdings, dass der tatsächliche Kontext-Node für den Ausdruck der Kontext-Node ist, in dem die aktuellen Design-Komponente erstellt wird. Zur Laufzeit wird der tatsächliche Kontext-Node verwendet und nicht der in der Auswertung verwendete Kontext-Node.

 

Ausgewählten Kontext merken

Wenn Sie diese Option (unterhalb des Bereichs "Auswertungskontext") aktivieren und das Dialogfeld durch Klicken auf OK schließen, merkt sich die Anwendung den zuletzt ausgewählten Kontext-Node, wenn das Dialogfeld das nächste Mal geöffnet wird. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, so wird im Auswertungsmodus als Kontext-Node der tatsächliche Kontext-Node der Design-Komponente im Dokument verwendet.

 

Diese Option eignet sich, wenn Sie einen XPath-Ausdruck testen und ihn mit einem bestimmten Kontext-Node speichern möchten, bis Sie den Test abgeschlossen haben. Beachten Sie, dass zur Laufzeit der tatsächliche Kontext-Node verwendet wird und nicht der in der Auswertung gespeicherte Kontext-Node.

 

 

 


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