UML-Vorlagen

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UML-Vorlagen

UModel unterstützt die Verwendung von UML-Vorlagen (Templates) und das Mappen dieser Vorlagen auf oder von Java-, C#- und Visual Basic Generics.

 

Vorlagen (Templates) sind "potentielle" Modellelemente mit nicht gebundenen formalen Parametern.
Diese parametrisierten Modellelemente beschreiben eine Gruppe von Modellelementen eines bestimmten Typs: Classifier oder Operationen.
Vorlagen können nicht direkt als Typen verwendet werden. Die Parameter müssen gebunden sein.
Instantiieren bedeutet, die Vorlagenparameter an aktuelle Werte zu binden.
Aktuelle Werte für Parameter sind Ausdrücke.
Durch die Bindung zwischen einer Vorlage und einem Modellelement wird ein neues Modellelement (ein gebundenes Element) auf Basis der Vorlage erzeugt.
Bei Vorhandensein mehrerer einschränkender Classifier in C# können die Vorlagenparameter direkt auf dem Register "Eigenschaften" bearbeitet werden, wenn der Vorlagenparameter ausgewählt ist.

 

Anzeige der Vorlagensignatur in UModel:

t-sig-1

Klassenvorlage mit dem Namen MyVector mit dem formalen Vorlagenparameter "T", der in einem gestrichelten Rechteck angezeigt wird.
Formale Parameter ohne Typinfo (T ) sind implizit Classifier: Class, Datatype, Enumeration, PrimitiveType, Interface. Alle anderen Parametertypen müssen explizit angezeigt werden z.B. Integer.
Eigenschaft myArray mit einer unbeschränkten Anzahl an Elementen vom Typ T.

 

Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage klicken und den Eintrag Anzeigen | Gebundene Elemente auswählen, werden die gebundenen Elemente angezeigt.

 

Anzeige der Vorlagenverwendung:

t-sig-2

eine gebundene benannte Vorlage intvector
Vorlage vom Typ MyVector, wobei
der Parameter T durch int ersetzt wird
"Ersetzt durch" wird angezeigt durch - >.

 

Verwendung von Vorlagen in Eigenschaften/Operationen:

t-sig-3

Eine anonyme Vorlagenverwendung:

Eigenschaft MyFloatVector vom Typ MyVector<T->float>

 

Vorlagen können auch beim Definieren von Eigenschaften oder Operationen definiert werden. Die Autokomplettierungsfunktion hilft Ihnen, die Syntaxvorgaben einzuhalten.

 

t-sig-4

 

Operation1 gibt einen Vektor von floats zurück.

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