Altova-Lizenztypen

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Altova-Lizenztypen

Altova Desktop-Produkte

Es gibt drei Arten von Desktop-Benutzerlizenzen:

 

Einzelplatzlizenz: Jede Lizenz ist für eine bestimmte Anzahl von Computern ausgestellt. Wenn Sie z.B. 10 Einzelplatzlizenzen (10-Installed-User-Lizenz) erworben haben, so dürfen Sie die Software auf bis zu 10 Computern installieren und verwenden.
Parallellizenz: Mit einer Lizenz für n Parallelbenutzer (i) können Sie die Software auf 10n Computern installieren; (ii) können bis zu n Benutzer die Software jeweils gleichzeitig, also parallel benutzen. Wenn Sie z.B. 20 Parallellizenzen (20-Concurrent-User-Lizenz) erwerben, darf die Software auf bis zu 200 Computern installiert und auf jeweils bis zu 20 Computern gleichzeitig verwendet werden.
Benutzerdefinierte Nutzung (Named User): Mit einer Named-User-Lizenz wird eine bestimmter Benutzer autorisiert, die Software auf bis zu 5 verschiedenen Rechnern zu verwenden.

 

Anmerkung: Im Fall von Einzelplatz- und Parallellizenzen überwacht LicenseServer die Verwendung der zugewiesenen Lizenzen anhand des Hostnamens oder der IP-Adresse von Rechnern. Nähere Informationen über die Client-Identifizierung finden Sie unter Informationen zum Netzwerk.

 

Anmerkung: Wenn die Software auf LicenseServer registriert wird, wird auch der User Principal Name (UPN) des Benutzers, der die Software registriert hat, (zusammen mit anderen Registrierungsdaten) registriert. Eine Named User-Lizenz wird einem UPN zugewiesen. Wenn einem UPN eine Lizenz zugewiesen wurde, kann sich der Benutzer mit diesem UPN auf jedem Rechner in Netzwerk anmelden und die Software verwenden. Ein Benutzer kann daher mit dieser Lizenz auf verschiedenen Computern im Netzwerk - auch in einer virtuellen Umgebung - arbeiten, indem er sich mit seinem UPN anmeldet. Nähere Informationen über die Client-Identifizierung finden Sie unter Informationen zum Netzwerk.

 

 

Liste der Altova Desktop-Produkte

Authentic Desktop, DatabaseSpy, DiffDog, MapForce, SchemaAgent, StyleVision, UModel, XMLSpy.

 

 

Altova MissionKit-Lizenzen

Altova MissionKit ist ein Paket von Altova Desktop-Produkten. Eine Altova MissionKit-Lizenz umfasst Einzellizenzen für jedes der Desktop-Produkte im MissionKit-Paket. Jede dieser Einzelproduktlizenzen hat einen anderen eindeutigen Keycode, jedoch dieselbe MissionKit-Paket-ID. Wenn Sie eine Altova MissionKit-Lizenz in den Lizenzpool hochladen, werden die einzelnen Produktlizenzen im Lizenzpool aufgelistet (wobei neben jeder Lizenz das Altova MissionKit-Logo angezeigt wird). Wenn Sie eine dieser Produktlizenzen einem bestimmten Client (Rechner oder Named User) zuweisen, werden auch alle anderen Produkte dieses MissionKit-Pakets ebenfalls diesem Client zugewiesen. Infolgedessen kann kein weiteres Produkt aus diesem MissionKit-Paket einem anderen Client zugewiesen werden. Wenn es sich natürlich bei der MissionKit-Lizenz um eine Mehrplatzlizenz handelt, können die einzelnen Clients jeweils ein MissionKit-Produktpaket verwenden.

 

Liste der Altova MissionKit-Produkte

DatabaseSpy, DiffDog, MapForce, SchemaAgent, StyleVision, UModel, XMLSpy.

 

Altova Server-Produkte

Alle Server-Produktlizenzen werden auf Basis der physischen Prozessorkerne des Computers, auf dem die Server-Software installiert ist, zugewiesen.

 

In jeder Lizenz ist die Anzahl der lizenzierten Prozessorkerne angegeben.
Wenn das Server-Produkt auf einem Computer mit n Prozessorkernen installiert ist, müssen in der Lizenz n oder mehr Prozessorkerne lizenziert sein. Wenn z.B. RaptorXML Server auf einem Computer mit 8 Prozessorkernen installiert ist, müssen mit der RaptorXML Server-Lizenz 8 oder mehr Kerne lizenziert werden.
Lizenzen können kombiniert werden, um die erforderliche Anzahl an Prozessorkernen zu erreichen. Wenn z.B. RaptorXML Server auf einem Computer mit 8 Prozessorkernen installiert ist, können dafür zwei RaptorXML Server-Lizenzen für je 4 Prozessorkerne verwendet werden.

 

Anmerkung: Um ein Altova Server-Produkt auf einer virtuellen Maschine ausführen zu können, (i) muss die virtuelle Maschine eine unveränderliche IP-Adresse bzw. einen unveränderlichen Hostnamen haben, damit diese eindeutig identifizierbar ist und (ii) das Altova Server-Produkt muss für mindestens die Anzahl an virtuellen Prozessorkernen lizenziert sein, die der virtuellen Maschine vom Host-Rechner zugewiesen wurden.

 

Liste der Altova Server-Produkte

DiffDog Server, FlowForce Server, MapForce Server, MobileTogether Server, RaptorXML(+XBRL) Server, StyleVision Server.

 

Wann müssen unterschiedliche LicenseServer verwendet werden?

Der Lizenzpool eines LicenseServers kann entweder:

 

Lizenzen der Gruppe 1 enthalten: Einzelplatzlizenzen und/oder Parallellizenzen oder
Lizenzen der Gruppe 2: Named-User-Lizenzen

 

Wenn Sie Lizenzen aus beiden Gruppen verwenden möchten, müssen Sie für jede dieser Gruppen einen separaten LicenseServer verwenden. Wenn LicenseServer feststellt, dass in einer bestimmten Situation Lizenzen aus beiden Gruppen im Lizenzpool vorhanden wären, wird er Sie darauf hinweisen und entsprechende Schritte vorschlagen (normalerweise, dass eine Lizenzgruppe auf einen separaten, eigens für diese Gruppe zuständigen LicenseServer verschoben wird).

 

Dringend empfohlen: Verwendung separater LicenseServer für separate Lizenztypen

Es wird empfohlen, für jeden der drei Lizenztypen einen separaten LicenseServer zu verwenden. Dadurch stellen Sie sicher, dass ein Endbenutzer, wenn er mit dem entsprechenden LicenseServer verbunden ist: (i) nur Lizenzen von dem für diesen Client relevanten Typ sieht und (ii) daher auch eine Lizenz des richtigen Typs abruft.

 

Wann müssen Produkte erneut registriert werden?

Wenn Sie ein Upgrade auf eine LicenseServer Version vor Version 3.0 auf LicenseServer 3.0 oder höher installieren, kann es vorkommen, dass im Lizenzpool eine ältere Produktregistrierung gefunden wird, die mit dem neuen (mit Version 3.0 eingeführten) Registrierungsformat nicht kompatibel ist. In diesem Fall muss die ältere Produktregistrierung entfernt werden und das Produkt muss erneut registriert werden. LicenseServer informiert Sie darüber in einer Meldung und fordert Sie auf, das Produkt erneut zu registrieren.

 


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