Simulation auf dem Server

www.altova.com Dieses Kapitel drucken Vorherige Seite Eine Ebene nach oben Nächste Seite

Startseite >  Simulation >

Simulation auf dem Server

Bei einer Server-Simulation wird die Simulation auf MobileTogether Server durchgeführt (Projekt | Server für Workflow Simulation verwenden). Client-Meldungen werden im Fenster "Meldungen" ausgegeben. Mit dieser Simulation können Sie nicht nur testen, ob das Design Fehler enthält, sondern auch, ob die Pfade zu den Datenquellen und die URLs korrekt sind, ob die aktuellen Server-Einstellungen richtig konfiguriert wurden und ob der Server alle Berechtigungen für den Zugriff auf die benötigten DBs, URLs und Dateien hat.

Eine Simulation des Workflow auf dem Server funktioniert folgendermaßen:

 

1.Der Workflow der in MobileTogether Designer aktiven Designdatei wird vorübergehend an MobileTogether Server übergeben. Dadurch muss die Designdatei nicht auf dem Server bereitgestellt werden, um zu sehen, ob das Design auf dem Server funktioniert.
2.Über den Server wird der Workflow auf dem Simulator von MobileTogether Designer bereitgestellt. Auf diese Art übernimmt der Simulator die Rolle eines Client.

 

 

Simulationssprache

Die Simulationssprache für die Simulation im Designer und auf dem Server wird mit dem Befehl Projekt | Simulationssprache ausgewählt. Die Sprache von Client-Simulationen ist die Sprache des Client-Mobilgeräts, auf dem die Simulation ausgeführt wird.

 

Ausführen der Simulation

 

1.Starten Sie MobileTogether Server. Eine Anleitung dazu finden Sie im MobileTogether Server-Benutzerhandbuch.
2.Sie müssen das Arbeitsverzeichnis der Lösung über die Web-Benutzeroberfläche von MobileTogether Server, (Einstellungen | Serverseitiges Arbeitsverzeichnis der Lösung, siehe Abbildung unten) konfigurieren. Alle relativen Pfade im Design werden relativ zu dem in dieser Einstellung definierten Verzeichnis aufgelöst. Damit die Server-Simulation korrekt funktioniert, geben Sie den Pfad ein, unter dem Ihre referenzierten Dateien gespeichert sind.

MTSSetSolutionsWorkingDir

3.Stellen Sie in MobileTogether Designer sicher, dass die Server-Einstellungen korrekt definiert sind.
4.Wählen Sie in MobileTogether Designer Projekt | Server für Workflow Simulation verwenden.
5.Wenn Sie aufgefordert werden, die Anmeldeinformationen für den Zugriff auf den Server zur Verfügung zu stellen, können Sie entweder die Benutzername/Passwort-Kombination root/root  oder beliebige andere Benutzer-Anmeldeinformationen, die für die Ausführung von Server-Simulationen eingerichtet wurden, eingeben. Nähere Informationen zur Zuweisung von Rechten an Benutzer finden Sie im MobileTogether Server-Benutzerhandbuch.

 

Das Simulator-Fenster wird nun geöffnet und der Workflow wird darin ausgeführt.

Click to expand/collapse

 

Dateipfade

Wenn eine Simulation direkt auf MobileTogether Server ausgeführt wird, müssen sich vom Design referenzierte Dateien entweder direkt in dem Verzeichnis, das als Serverseitiges Arbeitsverzeichnis der Lösung definiert wurde, oder in einem untergeordneten Verzeichnis dieses Verzeichnisses befinden. (Das Arbeitsverzeichnis wird auf der Seite MobileTogether Server-Einstellungen konfiguriert).

 

Bei Verwendung absoluter Pfade muss sich die Datei im Arbeitsverzeichnis oder einem Nachfahren-Verzeichnis des Arbeitsverzeichnisses befinden.
Bei Verwendung relativer Pfade wird der Pfad relativ zum Arbeitsverzeichnis aufgelöst.

 

Simulatorfunktionalitäten

Das Simulatorfenster bietet die folgenden Funktionalitäten:

 

In linken Fenster (Simulation) wird die Simulation angezeigt. Die Optionen für das Simulationsfenster sind im Folgenden beschrieben.
Im rechten Fenster (Seitenquellen) sehen Sie, wie sich die XML-Daten im Laufe der Simulation ändern. Die Optionen für das Fenster "Seitenquellen" sind weiter unten beschrieben.
Im Fenster "Meldungen" der MobileTogether Designer-Benutzeroberfläche wird ein ausführlicher Schritt-für-Schritt-Bericht über alle stattfindenden Aktivitäten ausgegeben. Sie sehen daher bei jedem Schritt im Laufe des Workflow, was geschieht. Diese Funktion erweist sich beim Testen und Debuggen von Designdateien als extrem hilfreich.
ϖ   Die Simulationen im Designer geben einen Bericht über Aktivitäten sowohl auf dem Server als auch dem Client aus
ϖ   Die Simulationen auf dem Server geben einen Bericht über Client-Meldungen aus.
ϖ   Die Simulationen auf dem Client geben einen Bericht über Server-Meldungen aus.
Steuerelemente, bei denen eine Benutzerinteraktion erforderlich ist, sind aktiviert. So ist z.B. die Auswahlliste in der Abbildung oben aktiviert.

 

 

Symbolleiste des Simulationsfensters

Die Symbolleiste des Simulationsfensters enthält die folgenden Schaltflächen (von links nach rechts):

 

Zurück: Wenn es sich bei der Seite um eine Unterseite handelt, dann wird die Unterseite bei Klick auf Zurück geschlossen. Wenn es sich bei der Seite um eine Toplevel-Seite handelt, wird der Simulator geschlossen. Siehe auch BeiKlickAufZurückSchaltfläche.
Ausrichtung wechseln: Sie können zwischen der Ansicht im Hoch- und Querformat wechseln.
Simulatoroptionen: Enthält ein Dropdown-Menü von Simulatoroptionen (Beschreibung weiter unten unter Simulatoroptionen).
Zurück zur App (erneut öffnen) simulieren: Ist aktiv, wenn beim erneuten Öffnen einer Seite eine Aktualisierung der Seite definiert wurde. Aktualisiert die Seite bei der Simulation.
Simulation neu starten: Damit kann die Simulation jederzeit neu gestartet werden.
Testfallaufzeichnung beenden: Wenn die Aufzeichnung eines Testfalls gestartet wird, wird der Simulator geöffnet und die Aufzeichnung läuft im Simulator. Durch Klick auf diese Schaltfläche (i) beenden Sie die Aufzeichnung des Testfalls und (ii) öffnen das Dialogfeld "Bestätigung für aufgezeichneten Testfall", in dem Sie den Namen des aufgezeichneten Testfalls definieren können.
Nächsten Schritt wiedergeben: Gibt in der aktuell ausgeführten Testfallwiedergabe den nächsten Schritt wieder. Diese Schaltfläche ist aktiv, wenn die schrittweise Wiedergabe ausgewählt ist. Siehe dazu Abschnitt Wiedergabeoptionen von Wiedergabe eines Testfalls.
Schnappschuss aufnehmen: Nimmt einen Schnappschuss des gerade aufgezeichneten Testfalls auf. Diese Schaltfläche ist aktiv, wenn die Aufnahme von Schnappschüssen auf manuell (und nicht automatisch) gesetzt wurde. Siehe dazu den Abschnitt Aufzeichnungsoptionen von Wiedergabe eines Testfalls.
Push-Benachrichtigungen: Öffnet das Dialogfeld "Aufgezeichnete Push-Benachrichtigung (Simulation) verwalten". Eine Beschreibung zur Verwendung finden Sie unter Simulieren von Push-Benachrichtigungen.
Absenden: Wenn es sich bei der Seite nicht um die letzte handelt, gelangen Sie durch Klick auf Absenden auf die nächste Seite. Wenn es sich um die letzte Seite handelt, wird der Workflow beendet. Siehe auch BeiKlickAufAbsenden.
Seite aktualisieren: Diese Schaltfläche wird angezeigt, wenn die Seitenaktualisierungsoption Manuell ausgewählt wurde. Wenn Sie auf Seite aktualisieren klicken, wird die Seite mit den geänderten Daten aktualisiert.

 

 

Simulatoroptionen

Bei Klick auf die Symbolleisten-Schaltfläche Simulatoroptionen wird eine Dropdown-Liste der Optionen für den Simulator angezeigt (siehe Abbildung unten). Die einzelnen Optionen sind weiter unten beschrieben. Die Standardeinstellungen werden auf dem Register "Simulation 1" des Dialogfelds "Optionen" vorgenommen. Beachten Sie, dass bei Änderung einer Einstellung im Simulator die neue Einstellung zur Standardeinstellung wird und als solche auf dem Register Simulation 1 angezeigt wird.

MTDSimulatorSimulationPaneOptionsNew

Timer stoppen: Wenn ein Timer definiert wurde, der in bestimmten Intervallen ausgeführt wird, und wenn Aktionen definiert wurden, die in diesen Intervallen ausgeführt werden sollen, so können Sie die Timer (und somit die Aktionen) stoppen, indem Sie auf Timer stoppen klicken. Dadurch werden die durch diese Aktionen generierten Meldungen gelöscht und Sie haben einen besseren Überblick über andere Meldungen und Aspekte des Workflow.
Serverzugriff verhindern: Deaktiviert den Zugriff auf den Server. Dadurch können Sie testen, wie sich die Lösung verhält, wenn ein Fehler bei der Verbindung mit dem Server auftritt. Wenn Sie auf die Schaltfläche klicken, wird an ihrer Stelle die Schaltfläche Serverzugriff gestatten angezeigt. Nähere Informationen zu dieser Funktion finden Sie unter Serververbindungsfehler.
Ist Server gekauft: Simuliert bei Simulationen im Designer und Testausführungen auf dem Client, dass MobileTogether Server-Lizenzen erworben wurden. Bei Simulationen auf dem Server wird der tatsächliche Kauf-Status von Lizenzen auf dem Server retourniert.
WLAN simulieren: Setzt die XPath-Erweiterungsfunktion mt-connected-via-wifi auf true(), wenn die Schaltfläche aktiv ist und auf false(), wenn sie deaktiviert ist. Auf diese Art kann ein vorhandener WLAN-Zugriff simuliert werden. Auf diese Art können Szenarien, in denen WLAN-Zugriff erforderlich ist, simuliert werden.
LAN simulieren: Setzt die XPath-Erweiterungsfunktion mt-connected-via-lan auf true(), wenn die Schaltfläche aktiv ist und auf false(), wenn sie deaktiviert ist. Auf diese Art kann ein vorhandener LAN-Zugriff simuliert werden. Auf diese Art können Szenarien, in denen eine LAN-Verbindung erforderlich ist, simuliert werden.
Als AppStore App simulieren: Setzt die statische globale Variable MT_IsAppStoreApp auf true(), wenn die Schaltfläche aktiviert ist und auf false(), wenn sie deaktiviert ist. Dadurch können Simulationen, die vom Wert dieser Variablen abhängen, durchgeführt werden.
Kamera simulieren: Der Simulator verhält sich so, als ob die Kamera des Geräts zur Verfügung stünde, wenn die Schaltfläche aktiv ist. Dadurch können Sie Designszenarien simulieren, in denen Sie Zugriff auf die Kamera benötigen.
Galerie simulieren: Der Simulator verhält sich so, als ob die Galerie des Geräts zur Verfügung stünde, wenn die Schaltfläche aktiv ist. Dadurch können Sie Designszenarien simulieren, in denen Sie Zugriff auf die Galerie benötigen.
Mikrofon simulieren: Der Simulator verhält sich so, als ob das Mikrofon des Geräts zur Verfügung stünde, wenn die Schaltfläche aktiv ist. Dadurch können Sie Designszenarien simulieren, in denen Sie Zugriff auf das Mikrofon benötigen.
NFC simulieren: Setzt die XPath-Erweiterungsfunktion mt-nfc-started auf true() wenn die Schaltfläche aktiv ist, und auf false() wenn die Schaltfläche deaktiviert ist. Dadurch wird dem Simulator signalisiert, dass NFC aktiviert ist und dass NFC-Aktionen ausgeführt werden können. Die NFC-Daten werden dem Simulator über NFC-Beispieldateien zur Verfügung gestellt.
GPS simulieren: Setzt die XPath-Erweiterungsfunktion mt-geolocation-started auf true() wenn die Schaltfläche aktiv ist, und auf false() wenn die Schaltfläche deaktiviert ist. Der Simulator erhält dadurch die Information, dass die GPS-Ortung des Geräts gestartet wurde und führt dadurch die Lösung so aus, als ob die Standortfunktionalität verfügbar wäre. Über die speziell für Standortsimulationen bereitgestellte XML-Standortdatei können Standortbeispieldaten zur Verfügung gestellt werden.
Kontakte simulieren: Der Simulator verhält sich so, als wäre das Adressbuch des Geräts verfügbar, wenn diese Schaltfläche aktiv ist. Dadurch können Sie Design-Szenarien simulieren, in denen Sie Zugriff auf das Adressbuch benötigen. Das Adressbuch wird entweder anhand einer Beispieldatei oder mit Hilfe Ihrer Microsoft Outlook-Kontakte simuliert. Welche Option verwendet werden soll, wird auf dem Register "Simulation 2" des Dialogfelds "Optionen" definiert.
Kalender simulieren: Wenn diese Option aktiviert ist, verhält sich der Simulator so, als stünde der Gerätekalender zur Verfügung. Auf diese Art können Sie Designszenarien simulieren, für die Zugriff auf den Kalender erforderlich ist. Der Kalender wird entweder anhand einer Beispieldatei oder mit Hilfe Ihrer Microsoft Outlook-Kalender simuliert. Welche Option verwendet werden soll, wird auf dem Register "Simulation 2" des Dialogfelds "Optionen" definiert.
Telefon simulieren:  Der Simulator verhält sich so, als stünde die Telefonfunktion des Geräts zur Verfügung, wenn diese Schaltfläche aktiv ist. Dadurch können Sie Design-Szenarien simulieren, in denen Sie Zugriff auf das Telefon benötigen.
SMS simulieren: Der Simulator verhält sich so, als stünde die SMS-Funktion des Geräts zur Verfügung, wenn diese Schaltfläche aktiv ist. Dadurch können Sie Design-Szenarien simulieren, in denen Sie Zugriff auf den SMS-Dienst benötigen.
DB-Struktur-lesen simulieren: Wenn diese Option aktiviert ist, verwendet der Simulator die DB-Struktur aus der XML-Datei, die auf dem auf dem Register "Simulation 2" des Dialogfelds "Optionen" definiert ist. Informationen dazu finden Sie unter der Aktion DB-Struktur lesen.
Aktivierreihenfolge anzeigen: Wenn diese Option aktiviert ist, werden Steuerelemente, die als Teil einer Aktivierreihenfolge definiert wurden mit einem blauen Kreis mit einer Zahl markiert. Die Zahl gibt die Position des Steuerelements in der Aktivierreihenfolge an.
Auf Standardoptionen setzen: Setzt die Optionen des Simulationsfensters auf ihre Standardeinstellungen zurück.

 

Optionen und Funktionalitäten des Seitenquellenfensters

Die folgenden Optionen stehen in der Symbolleiste der Seitenquellen zur Verfügung

 

XPath auswerten: Öffnet das Dialogfeld "XPath/XQuery-Ausdruck bearbeiten", in dem Sie den XPath-Ausdruck auswerten können. XPath-Ausdrücke können während der Ausführung des Simulators auch über das Fenster "Stile & Eigenschaften" ausgewertet werden.
Persistente Daten löschen und neu starten: Löscht die persistenten Daten und die Simulation wird neu gestartet.
Suchen: Aktiviert die Suche nach Text in den Seitenquellen im Bereich "Seitenquellen", und zwar ab dem Root-Element von Seitenquellen.
Im Fenster "Seitenquellen" können Sie Teile der Struktur mit Hilfe von Kopieren und Einfügen an andere Stellen in der Struktur kopieren. Dies ist nützlich, wenn Sie Daten, wie z.B. DB-Datensätze, kopieren möchten, um weitere Daten für die Simulation hinzuzufügen. Die kopierten Nodes stehen nur für die Dauer der Simulation zur Verfügung.
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen Node einer Seitenquelle klicken und den Befehl XML laden auswählen, wird die gesamte Seitenquelle durch die ausgewählte XML-Datei ersetzt. Beachten Sie: Wenn die Struktur der geladenen XML-Datei nicht mit der Struktur der erwarteten Seitenquelle übereinstimmt, enthalten diejenigen Teile des Designs, die auf dieser Seitenquelle basieren, Fehler.
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen Node einer Seitenquelle klicken und den Befehl XML speichern auswählen, wird die gesamte Seitenquelle in der ausgewählten XML-Datei gespeichert.
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen Node einer Seitenquelle klicken, können Sie den XPath-Ausdruck für diesen Node durch Auswahl des Kontextmenübefehls XPath kopieren in die Zwischenablage kopieren.

 

Anmerkung:Wenn es Probleme bei der Herstellung der Verbindung zum Server gibt, überprüfen Sie die Einstellungen auf dem Server. Nähere Informationen dazu finden Sie im MobileTogether Server-Benutzerhandbuch.

 

Bearbeiten der XML-Strukturen von Seitenquellen im Simulator

In der XML-Struktur im Simulator werden die XML-Daten der verschiedenen Seitenquellen angezeigt. Sie sehen darin auch, wie sich diese Werte im Lauf der Simulation ändern. Sie können die XML-Strukturen direkt im Simulator mit Hilfe von Ausschneiden/Kopieren/Einfügen/Löschen und mittels Drag-and-Drop ändern. (Die Bearbeitungsbefehle stehen im Kontextmenü der XML-Struktur zur Verfügung.) Die geänderten Daten werden sofort im Simulationsfenster angezeigt. Auf diese Art können Sie die Lösung auch mit geänderten XML-Datenstrukturen, die andere, manuell eingegeben Daten enthalten, testen. Dadurch können Sie schnell Alternativen testen, die andere Daten und/oder Strukturen enthalten.

 

Das Kontextmenü von XML-Strukturen im Simulator bietet die folgenden Funktionen:

 

XML laden: Lädt eine externe XML-Datei (die dieselbe Struktur und dieselben Elemente wie die XML-Struktur hat) in die XML-Struktur.
XML speichern: Speichert die Struktur und Daten einer XML-Struktur unter einem beliebigen von Ihnen gewählten Pfad.
In XMLSpy anzeigen: Öffnet die XML-Struktur in Altova XMLSpy.
Struktur $XML auf Basis dieser Struktur überschreiben: Überschreibt die Struktur einer Seitenquelle mit der Struktur der XML-Struktur im Simulator.

 

 

Server-IP-Adresse und Firewall-Einstellungen für das Netzwerk

Ihr Server kann eine öffentliche (über Internet zugängliche) IP-Adresse und/oder eine private IP-Adresse (die über ein privates Netzwerk, wie z.B. über ein WLAN-Netz in einer Firma aufgerufen wird) haben. Wenn ein mobiles Client-Gerät versucht, unter Verwendung der privaten IP-Adresse über Internet eine Verbindung herzustellen, so schlägt die Verbindung fehl, da die private IP-Adresse im Internet nicht bekannt ist und daher nicht aufgelöst werden kann. Wenn ein Client-Gerät eine private IP-Adresse verwendet, so muss es bereits Zugriff auf das private Netzwerk haben.

 

Um den Zugriff auf den Server zu ermöglichen, müssen Sie Folgendes tun:

 

Sie müssen für den Server eine öffentliche IP-Adresse zur Verfügung stellen, damit er über Internet erreicht werden kann. Verwenden Sie diese öffentliche IP-Adresse auf dem Client-Gerät für den Zugriff auf den Server.
Wenn Sie eine Firewall verwenden und MobileTogether Server (innerhalb des privaten Netzwerks) auf einem Server mit einer privaten IP-Adresse installieren, so verwenden Sie die Netzwerk-Firewall, um Requests, die an die Adressen-Port-Kombination öffentliche IP-Adresse/Port gesendet werden, an Ihren MobileTogether Server Server weiterzuleiten. Verwenden Sie auf dem Client-Gerät die öffentliche IP-Adresse.

 

Außerdem müssen Sie sicherstellen, dass die Firewall so konfiguriert ist, dass sie den Zugriff auf den für die MobileTogether Client-Kommunikation verwendeten Server-Port erlaubt. Die von MobileTogether Server verwendeten Ports sind auf der Seite "Einstellungen" der Weboberfläche von MobileTogether Server definiert (siehe MobileTogether Server Benutzerhandbuch). Auf dem Client-Gerät ist dies der Port, der für den Zugriff auf den Server definiert werden muss.

 

Tipp: Port 80 ist normalerweise standardmäßig bei den meisten Firewalls offen. Wenn Sie daher Probleme mit den Firewall-Einstellungen haben und Port 80 nicht bereits von einem anderen Dienst belegt ist, könnten Sie Port 80 als MobileTogether Server Port für die Kommunikation mit dem Client definieren.

 

 

 


© 2019 Altova GmbH