SAP IDoc

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SAP IDoc

SAP IDoc (intermediate documents) Dokumente dienen zum Austauschen von Geschäftsdaten zwischen SAP und Nicht-SAP-Applikationen. Bei den Dokumenten handelt es sich um eine Form von Datenzwischenspeicher, das zwischen unterschiedlichen Systemen ausgetauscht werden kann.

 

Ein IDoc hat die folgende Struktur:

 

Kontrollsatz: Enthält Kontrollinformationen über das IDoc: Absender, Empfänger, Nachrichtentyp und IDoc-Typ. Das Kontrollsatzformat ist für alle IDoc-Typen ähnlich.
Datensegment: Enthält die eigentlichen Daten des Segments sowie andere Metadaten: Überschrift, Segmentnummer und Typ sowie die Felder, die die Daten enthalten.
Statussätze: Enthalten Informationen zum aktuellen Status des Dokuments, d.h. die derzeit verarbeiteten Schritte und die Schritte, die noch verarbeitet werden müssen. Das Statusformat ist für alle IDoc-Typen identisch.

 

 

Die Versionsnummer in der Port-Definition definiert die Systeme, mit denen kommuniziert wird. Die Hauptunterschiede zwischen den Versionen sind die verschiedenen Namenslängen, die in verschiedenen Elementen verwendet werden, und die Verwendung von Erweiterungen. SAP R3 Version 4.X unterstützt lange Namen (sowie Erweiterungen), während die früheren Versionen dies nicht tun.

 

Port Version 1: Releases 2.1. und 2.2.

Port Version 2: Releases 3.0, 3.1 und R/2 Systeme.

Port Version 3: Release 4.x (Standardwert)

 

MapForce behandelt IDoc-Komponenten als Dateien mit einer festen Länge von 30 Zeichen für den Message Typ, 30 für den IDoc Typ und 27 für Segmentfelder.

 

In der Datei <Dokumente>\Altova\MapForce2019\MapForceExamples\IDoc_Order.mfd sehen Sie ein Beispiel für das Mapping einer SAP IDoc-Datei auf eine XML-Datei.

 

So fügen Sie ein SAP IDoc-Dokument als Mapping-Komponente ein:

1.Wählen Sie die Menüoption Einfügen | EDI.

Daraufhin wird das Dialogfeld "EDI-Collections durchsuchen" geöffnet.

2.Klicken Sie im Listenfeld auf den Eintrag SAP IDoc.
3.Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen und wählen Sie den IDoc-Parser-Bericht (auch IDoc-Definitionsdatei genannt) aus.

Der IDoc-Parser-Bericht wird anhand der Transaktion WE60 ("Documentation for IDoc types") aus dem SAP-System erstellt. Beachten Sie, dass die Datei im unkomprimierten Format aus SAP exportiert werden muss. Informationen darüber, wie Sie die Transaktion WE60 aufrufen und den Parser-Bericht generieren, finden Sie in der SAP IDoc-Dokumentation. Der Ordner MapForce Examples enthält eine Beispieldatei für einen Parser-Bericht (siehe <Dokumente>\Altova\MapForce2019\MapForceExamples\ORDERS01-Parseridoc.txt).

 

dlg_sapidoc_browse

 

4.Klicken Sie auf OK. MapForce fordert Sie auf, optional eine EDI-Beispieldatei auszuwählen.

dlg_edi_browse_instance

5.Wenn Sie Daten von einer IDoc-Datei mappen möchten, klicken Sie auf Durchsuchen und wählen Sie die IDoc-Datei (*.idoc), aus der die Daten stammen, aus. Eine IDoc-Beispieldatei finden Sie im MapForce-Ordner Examples (siehe <Dokumente>\Altova\MapForce2019\MapForceExamples\ORDERS.idoc). Klicken Sie andernfalls auf Überspringen.
6.Daraufhin wird das Dialogfeld "Komponenteneinstellungen" angezeigt. Hier können Sie die Einstellungen für die IDoc-Komponente überprüfen, bevor Sie sie zum Mapping hinzufügen. Sie können diese Einstellungen später bei Bedarf jederzeit ändern (siehe Ändern der Komponenteneinstellungen).

dlg_connection_settings_sap_idoc

7.Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld "Komponenteneinstellungen" zu schließen und die IDoc-Komponente zum Mapping-Bereich hinzuzufügen.

 


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