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Altova MapForce 2021 Enterprise Edition

Wenn Sie Code anhand von Mappings generieren, Mappings zu MapForce Server-Ausführungsdateien (.mfx) kompilieren oder auf FlowForce Server bereitstellen, werden die generierten Dateien nicht mehr von MapForce, sondern von der gewählten Zielumgebung ausgeführt (z.B. RaptorXML Server, MapForce Server oder einer C#-Applikation). Dies bedeutet, dass alle relativen Pfade auch in der Umgebung, in der das Mapping ausgeführt wird, aufgelöst werden können müssen, damit das Mapping erfolgreich ausgeführt werden kann.

 

Wenn im Mapping relative Pfade zu Instanz oder Schemadateien verwendet werden, gelten die folgenden Basispfade für die einzelnen Zielsprachen:

 

Zielsprache

Basispfad

XSLT, XSLT2, XSLT3

Pfad der XSLT-Datei

XQuery*

Pfad der XQuery-Datei

C++, C#, Java*

Arbeitsverzeichnis der generierten Applikation

BUILT-IN* (bei Anzeige einer Mapping-Vorschau in MapForce)

Pfad der Mapping- (.mfd)-Datei

BUILT-IN* (bei Ausführung des Mappings mit MapForce Server)

Das akutelle Arbeitsverzeichnis

BUILT-IN* (bei Ausführung des Mappings mit MapForce Server durch FlowForce Server)

Das Arbeitsverzeichnis für den Auftrag oder das Arbeitsverzeichnis von FlowForce Server.

* In der MapForce Professional und Enterprise Edition verfügbare Sprachen

Falls nötig, können Sie festlegen, dass MapForce alle Pfade beim Generieren von Code für ein Mapping von relativen in absolute konvertiert. Diese Option erweist sich manchmal als nützlich, wenn Sie den Mapping-Code (oder die MapForce Server-Ausführungsdatei) auf demselben Betriebssystem oder eventuell auf einem anderen Betriebssystem, wo vom Mapping verwendete absolute Pfadreferenzen weiterhin aufgelöst werden können, ausführen.

 

Um alle Pfade im generierten Code in absolute Pfade zu konvertieren:

 

1.Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen leeren Bereich des Mappings. Daraufhin wird das Dialogfeld Mapping-Einstellungen aufgerufen.

2.Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Pfade im generierten Code absolut machen.

 

Wenn Sie Code generieren und das Kontrollkästchen aktiviert ist, löst MapForce alle relativen Pfade anhand des Verzeichnisses der Mapping-Datei (.mfd) auf und macht sie im generierten Code zu absoluten Pfaden. Diese Einstellung wirkt sich auf den Pfad der folgenden Dateien aus:

 

Input- und Output-Instanzdateien für alle dateibasierten Komponentenarten

Access- und SQLite-Datenbankdateien, die als Mapping-Komponenten verwendet werden

 

Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden die Dateipfade, wie in den Komponenteneinstellungen definiert, beibehalten.

 

Bibliothekspfade im generierten Code

Mapping-Dateien können optional Pfadreferenzen zu Bibliotheken verschiedener Arten enthalten. So können etwa benutzerdefinierte Funktionen aus anderen Mapping-Dateien oder Funktionen aus benutzerdefinierten XSLT-, XQuery-*, C#-* oder Java-Bibliotheken oder Funktionen aus .mff*-Dateien (MapForce Funktionsdateien), in eine Mapping-Datei importiert werden, siehe auch Verwalten von Bibliotheksdateien.

 

* In der MapForce Professional und Enterprise Edition verfügbare Funktionalitäten

 

Beachten Sie, dass die Option Pfade im generierten Code absolut machen nur für Mapping-Komponenten gilt und sich nicht auf die Pfade zu externen Bibliotheken auswirkt. Stattdessen wird der Pfad zu allen anderen Bibliotheken als XSLT und XQuery aufgelöst und im generierten Code in einen absoluten Pfad konvertiert. Wenn Ihre Mapping-Datei z.B. Bibliotheksreferenzen wie .NET-, .dll- oder Java-Klassenbibliotheken enthält und der generierte Code in einer anderen Umgebung (eventuell auf einem anderen Rechner) ausgeführt werden soll, so müssen die referenzierten Bibliotheken in der Zielumgebung unter demselben Pfad vorhanden sein.

 

Wenn Sie beabsichtigen, eine XSLT- oder XQuery-Datei anhand eines Mappings zu generieren, können Sie den Bibliothekspfad folgendermaßen relativ zur generierten XSLT- oder XQuery-Datei machen:

 

1.Klicken Sie mit der rechten Maustase in einen leeren Bereich des Mappings. Daraufhin wird das Dialogfeld Mapping-Einstellungen aufgerufen.

2.Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bibliotheken relativ zu den generierten XSLT / XQuery-Dateien referenzieren.

 

Wenn Sie das obige Kontrollkästchen aktivieren, stellen Sie sicher, dass die XSLT- oder XQuery-Bibliotheksdatei unter diesem Pfad auch tatsächlich vorhanden ist.

 

Um den Pfad zur XSLT- oder XQuery-Bibiotheksdatei im generierten Code absolut zu machen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen.

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