ASC X12-Regeln zur automatischen Ergänzung von Daten

www.altova.com Dieses Kapitel drucken Vorherige Seite Eine Ebene nach oben Nächste Seite

Startseite >  Datenquellen und -ziele >  EDI  > ASC X12 >

ASC X12-Regeln zur automatischen Ergänzung von Daten

MapForce kann bei der Generierung einer ASC X12-Datei anhand der unten aufgelisteten Regeln (die in der Folge als _"Regeln zur automatischen Ergänzung von Daten" bzw. "Autokomplettierungsregeln" bezeichnet werden) automatisch bestimmte Felder oder Werte erstellen. Um dieses Verhalten zu deaktivieren, entfernen Sie in den EDI-Komponenteneinstellungen das Häkchen aus dem Kontrollkästchen Autokomplettierung von fehlenden Feldern.

 

Die automatische Datenkomplettierung für EDI/X12 stellt sicher:

 

dass auf dem Interchange Level ein ISA- und IEA-Paar vorhanden sind.
dass bei Vorhandensein von entweder GS oder GE auch die andere ID vorhanden ist.
dass es auf dem Message Level mindestens ein ST/SE-Paar gibt.
dass ISA/I01 und ISA/I03 vorhanden sind. Wenn sie keine Daten enthalten, wird 00 eingesetzt.
dass ISA/I02 und ISA/I04 vorhanden sind. Wenn sie keine Daten enthalten, werden zehn Leerstellen eingesetzt.
dass beide ISA/I05 Segmente vorhanden sind. Wenn sie keine Daten enthalten, wird ZZ eingesetzt.
dass ISA/I08 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird das aktuelle Datum im EDI-Format eingesetzt.
dass ISA/I09 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird die aktuelle Uhrzeit im EDI-Format eingesetzt.
dass ISA/I65 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird das Wiederholungstrennzeichen eingesetzt.
dass ISA/I11 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird die Interchange Control Version Number aus den benutzerdefinierten Einstellungen eingesetzt. (siehe Einstellung Erweitert | Interchange Control Versionsnummer der EDI-Komponenteneinstellungen).
dass ISA/I12 vorhanden ist.
dass ISA/I13 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird die Request Acknowledgement-Einstellung verwendet. (siehe Einstellung Erweitert | Empfangsbetätigung anfordern der EDI-Komponenteneinstellungen).
dass ISA/I14 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird P eingesetzt.
dass ISA/I15 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird das Composite-Trennzeichen aus den benutzerdefinierten Einstellungen eingesetzt (siehe Einstellung Composite-Trennzeichen der EDI-Komponenteneinstellungen).
dass IEA/I16 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird die Anzahl der Funktionsgruppen im Interchange berechnet und eingesetzt.
dass IEA/I12 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird der Wert aus ISA/I12 kopiert.

 

Bitte beachten Sie:

Felder, die hier nicht erwähnt sind, werden nicht eingefügt oder erstellt. Die korrekten Werte können nicht automatisch ermittelt werden. Bei einem Parent-(Ziel)-Element A (in der EDI-Zielkomponente) mit den Child-Elementen x, y und z - wobei y obligatorisch ist - wird das Parent-Element A in der Ausgabedatei nur dann erstellt, wenn das obligatorische Child-Element "y" in der Zielkomponente gemappt wurde.

 

Potentiell existierende Funktionsgruppen werden auf folgenden Punkte überprüft:

 

dass GS/373 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird das aktuelle Datum im EDI-Format eingefügt.
dass GS/337 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird die aktuelle Uhrzeit im EDI-Format eingesetzt.
dass GE/97 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird die Anzahl der Messages in der Funktionsgruppe berechnet und eingesetzt.
dass GE/28 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird der Wert aus GS/28 kopiert.

 

Bei der Überprüfung von Messages wird sichergestellt:

 

dass ST/143 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird der Name der Message eingefügt.
dass SE/96 vorhanden ist. Wenn es keine Daten enthält, wird die Anzahl der Segmente in der Message berechnet und eingesetzt.
dass ST/329 und SE/329 vorhanden sind. Wenn SE/329 keine Daten enthält, wird der Wert aus ST/329 kopiert.

© 2019 Altova GmbH