Anpassen der EDI-Validierung

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Anpassen der EDI-Validierung

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie die Validierung von EDI Messages in MapForce zu folgenden Zwecken angepasst werden kann:

 

Lockerung der Validierungsregeln bei Feldern, auf die die Validierungsregeln durch den Standard nicht zur Gänze angewendet werden müssen und bei denen die Validierungsregeln mit Hilfe externer Standards erweitert werden können.

 

So gibt es z.B. EDI-Datenelemente, für die zusätzlich zu den vordefinierten Codewerten in externen ISO-Standards oder UN/ECE-Recommendations definierte Codewerte zulässig sind. In diesem Fall können Sie bei der Verarbeitung solcher EDI-Felder MapForce so konfigurieren, dass bei einem externen Code anstatt eines Validierungsfehlers eine Warnung zurückgegeben und das Mapping fortgesetzt wird. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Gelockerte Validierungsregeln für Felder.

 

Ausführung vollständiger Validierung von Feldern wie den oben beschriebenen durch Anpassen benutzerdefinierter Konfigurationsdateien an MapForce.

 

Um z.B. das Datenelement 4405 des UN/EDIFACT D.16A-Standards zu validieren, können Sie eine benutzerdefinierte Konfigurationsdatei hinzufügen, die die in der UN/ECE Recommendation 24 ("Trade and Transport Status Codes") definierten Validierungsregeln enthält. Die in der UN/ECE Recommendation 24 definierten Codewerte sind nicht im EDIFACT-Standard enthalten (und daher nicht Teil der Standardgruppe der mit MapForce bereitgestellten EDIFACT-Konfigurationsdateien). Nähere Informationen dazu finden Sie unter Anpassen von Codewerten aus externen Quellen.

 

Globale Durchführung einer Validierung für alle Messages, in denen ein Feld verwendet wird, oder lokale Durchführung einer Validierung für eine bestimmte Message.

 

Sie können die Validierung so konfigurieren, dass sie entweder global oder lokal angewendet wird. Bei der globalen Validierung werden alle Instanzen eines bestimmten Felds in allen Messages validiert. Eine lokale (oder "inline") Validierung wird nur auf eine bestimmte Message angewendet. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Definieren von Codewerten auf Message-Ebene (inline).

 

Definieren komplexer Validierungsregeln für Felder, die nicht nur auf Feld-, sondern auf Zeichenebene validiert werden müssen.

 

Bestimmte Messages wie z.B. die VERMAS (Verification of Mass) Message des UN/EDIFACT D.16A-Standards, enthalten Felder, auf die komplexe Validierungsregeln angewendet werden müssen (z.B. das Datenelement 8155). Für dieses Feld sind in ISO 6346 definierte Codewerte zulässig. Um ein Feld gemäß ISO 6346 zu validieren, kann MapForce mit Hilfe von Konfigurationsdateien angepasst werden, um zu überprüfen, ob bestimmte Zeichen an bestimmten Positionen im Feld vorkommen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Konfigurieren der Validierung auf Zeichenebene. (Beachten Sie, dass ISO 6346 hier nur als Beispiel erwähnt wird. Die MapForce-Konfigurationsdateien enthalten bereits Validierungsregeln für ISO 6346.)


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