EDI-Komponenteneinstellungen

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EDI-Komponenteneinstellungen

Nachdem Sie eine EDI-Komponente zum Mapping-Bereich hinzugefügt haben, können Sie die Einstellungen dafür über das Dialogfeld "Komponenteneinstellungen" vornehmen. Das Dialogfeld "Komponenteneinstellungen" kann auf folgende Arten aufgerufen werden:

 

Klicken Sie im Menü Komponente auf Eigenschaften (Dieser Befehl steht zur Verfügung, wenn im Mapping eine Komponente ausgewählt ist).
Doppelklicken Sie auf die Komponentenüberschrift.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Komponentenüberschrift und wählen Sie Eigenschaften.

dlg_edi_component_settings

Dialogfeld "EDI-Komponenteneinstellungen"

Es stehen die folgenden Einstellungen zur Verfügung. Beachten Sie, dass einige Einstellungen nicht zur Verfügung stehen, wenn der EDI-Typ der aktuell ausgewählten Komponente diese nicht unterstützt.

 

Komponentenname

Der Komponentenname wird bei der Erstellung der Komponente automatisch generiert. Sie können den Namen jedoch jederzeit ändern.

 

Der Komponentenname kann Leerzeichen und Punkte enthalten, darf aber keine Schrägstriche, umgekehrten Schrägstriche, Doppelpunkte, doppelten Anführungszeichen und voran- oder nachgestellte Leerzeichen enthalten. Beachten Sie beim Ändern des Namens einer Komponente Folgendes:

 

Wenn Sie das Mapping auf FlowForce Server bereitstellen möchten, muss der Komponentenname eindeutig sein.
Es wird empfohlen, nur Zeichen zu verwenden, die über die Befehlszeile eingegeben werden können. Länderspezifische Sonderzeichen sind in Windows und der Befehlszeile eventuell unterschiedlich kodiert.

EDI-Input-Datei

Definiert die EDI-Quelldatei, aus der MapForce Daten liest. Dieses Feld ist bei einer Quellkomponente von Bedeutung und wird ausgefüllt, wenn Sie die Komponente zum ersten Mal erstellen und sie einer EDI-Instanzdatei zuweisen.

EDI-Output-Datei

Definiert die EDI-Zieldatei, in die MapForce die Daten schreiben soll. Dieses Feld ist bei einer Zielkomponente von Bedeutung.

Eingabe- /Ausgabekodierung

Hier können Sie die folgenden Einstellungen für die Ausgabeinstanzdatei definieren:

 

Kodierungsname
Bytefolge
Ob das Bytefolge-Markierungszeichen (BOM) inkludiert werden soll.

 

Standardmäßig haben alle neuen Komponenten die in der Option Standardkodierung für neue Komponenten definierte Kodierung. Sie können diese Option über Extras | Optionen, Register "Allgemein" aufrufen.

EDI-Einstellungen

In dieser Einstellungsgruppe können Sie benutzerdefinierte EDI-Trenn- und -Endezeichen definieren (Beachten Sie, dass die Einstellungen nur zur Verfügung stehen, wenn diese vom EDI-Format unterstützt werden).

 

Die EDI-Trennzeichen, die Sie in diesem Dialogfeld definieren, werden immer bei Schreiben von EDI-Dateien angewendet. Beim Lesen von EDI-Dateien werden diese Trennzeichen nur angewendet, wenn in der Input-Datei keine eigenen Trennzeichen definiert/enthalten sind (z.B. in EDIFACT-Dateien ohne das UNA "service string advice"-Segment).

 

Wenn eine EDI-Input-Komponente/Datei Trennzeichendefinitionen enthält (z.B. eine X12-Datei mit einem ISA-Segment), so setzen die vorhandenen Trennzeichen alle im Dialogfeld "Komponenteneinstellungen) definierten Trennzeichen für diese Datei außer Kraft.

 

Sie können als Trennzeichen nicht druckbare Zeichen verwenden. Geben Sie dazu in eine der Auswahllisten "x" gefolgt vom hexadezimalen ASCII-Zeichencode ein, z.B. "x1e" für das RS-Steuerzeichen (ASCII-Datensatztrennzeichen, Dezimalcode 30).

 

Das Unterkomponenten-Trennzeichen gilt für den HL7-Standard. Der Standardwert für dieses Trennzeichen ist das kaufmännische Und ( & ).

Autokomplettierung von fehlenden Feldern

Diese Option wird auf EDI-Zielkomponenten angewendet. Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, füllt MapForce die Werte einiger Datenfelder automatisch aus.

 

Dies gilt nur für die Felder, wo diese Operation nicht im Widerspruch zur Spezifikation des aktuell ausgewählten EDI-Formats steht. Löschen Sie das Häkchen in diesem Kontrollkästchen, um dieses Verhalten zu deaktivieren.

 

Siehe auch:

 

Nach jedem Segment neue Zeile beginnen

Diese Option wird auf EDI-Zielkomponenten angewendet. Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, fügt MapForce ein CR/LF-Zeichen (Carriage Return / Line Feed) nach jedem EDI-Segment hinzu.

 

Gemäß dem EDI-Standard werden derartige Zeilen in einer Nachricht ignoriert.

Erweitert

Ruft ein Dialogfeld auf, in dem Sie zusätzliche Einstellungen für die aktuelle EDI-Komponente definieren können. Welche Einstellungen verfügbar sind, hängt vom EDI-Typ ab.

Validierung

Ruft ein Dialogfeld auf, in dem Sie die Validierungseinstellungen für die aktuelle EDI-Komponente definieren können (siehe Validierung von EDI-Komponenten ).

Input-Verarbeitungsoptimierungen auf Basis von min/maxOccurs...aktivieren

Diese Option ermöglicht die Sonderbehandlung bei Sequenzen, von denen bekannt ist, dass sie nur genau ein Datenelement enthalten, z.B. erforderliche Attribute oder Child-Elemente mit minOccurs und maxOccurs="1". In diesem Fall wird das erste Datenelement der Sequenz extrahiert, anschließend wird das Datenelement direkt als atomarer Wert (und nicht als Sequenz) verarbeitet.

 

Wenn die Input-Daten gemäß dem Schema nicht gültig sind, könnte eine leere Sequenz in einem Mapping vorkommen, sodass das Mapping mit einer Fehlermeldung abgebrochen wird. Damit auch ein solcher ungültiger Input verarbeitet werden kann, deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.

Alle Dateipfade relativ zur MFD-Datei speichern

Wenn diese Option aktiviert ist, speichert MapForce die im Dialogfeld "Komponenteneinstellungen" angezeigten Dateipfade relativ zum Ordner, in dem sich die MapForce Design (.mfd)-Datei befindet. Diese Einstellung wirkt sich auf die folgenden Dateien aus:

 

die EDI-Input-Datei (falls vorhanden)
die EDI-Output-Datei (falls vorhanden)

 

Siehe auch Verwenden relativer Pfade in einer Komponente.


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