Beispiel: Generieren von Ausgabedateien in variablen Ordnern

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Beispiel: Generieren von Ausgabedateien in variablen Ordnern

In diesem Beispiel wird gezeigt, wie die Mapping-Ausgabe mit Hilfe globaler Ressourcen in unterschiedliche Ordner umgeleitet werden kann.

 

Angenommen Sie müssen die Mapping-Ausgabe manchmal in dem einen Verzeichnis (z.B. C:\Testing) und in anderen Fällen in einem anderen Verzeichnis (z.B. C:\Production) generieren. Mit Hilfe von globalen Ressourcen können Sie dies durch Erstellen eines Ordner-Alias mit zwei Konfigurationen tun:

 

1.Konfiguration "Default" - generiert die Ausgabe in C:\Testing
2.Konfiguration "Production" - generiert die Ausgabe in C:\Production.

 

In der nachstehenden Anleitung wird beschrieben, wie Sie vorgehen.

 

Schritt 1: Erstellen der globalen Ressource

Der Ordner-Alias kann folgendermaßen erstellt werden:

 

1.Wählen Sie im Menü Extras den Befehl Globale Ressourcen. (Oder klicken Sie alternativ dazu auf die Symbolleisten-Schaltfläche Globale Ressourcen ic-globrec .)
2.Klicken Sie auf Hinzufügen | Ordner.
3.Geben Sie in das Textfeld Ressourcen-Alias einen beschreibenden Namen für diesen Alias ein (in diesem Beispiel "OutputDirectory").
4.Klicken Sie auf Durchsuchen und wählen Sie den folgenden Ordner aus: C:\Testing. (Stellen Sie sicher, dass dieser Ordner auf Ihrem Rechner vorhanden ist.)
5.Klicken Sie auf Konfiguration hinzufügen glob-addic und geben Sie einen Namen für die Neue Konfiguration ein (in diesem Beispiel "ProductionDirectory").
6.Klicken Sie auf Durchsuchen und wählen Sie dieses Mal den folgenden Ordner aus: C:\Production. (Stellen Sie sicher, dass dieser Ordner auf Ihrem Rechner vorhanden ist.)

 

Schritt 2: Verwenden der globalen Ressource im Mapping

Die benötigte globale Ressource wurde nun erstellt, wird aber im Mapping noch nicht verwendet. Um das Mapping zu bearbeiten, damit es den zuvor definierten Ordner-Alias (die globale Ressource) verwendet, gehen Sie folgendermaßen vor:

 

1.Öffnen Sie das folgende Mapping <Dokumente>\Altova\MapForce2019\MapForceExamples\Tut-ExpReport.mfd.
2.Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Mapping auf die Überschrift der Zielkomponente und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Eigenschaften.
3.Klicken Sie neben XML-Output-Datei auf Durchsuchen.
4.Klicken Sie auf Zu globalen Ressourcen und anschließend auf Speichern.
5.Wenn Sie aufgefordert werden, die XML-Ausgabedatei zu speichern, geben Sie output.xml (oder einen anderen beschreibenden Namen für die Ausgabedatei) ein. Der Pfad der XML-Output-Datei lautet nun altova://folder_resource/OutputDirectory/output.xml, was darauf hinweist, dass der Pfad als globale Ressource definiert wurde.

 

Schritt 3: Ausführen des Mappings mit der gewünschten Konfiguration

Sie können nun vor Ausführung des Mappings ganz einfach zu gewünschten Mapping-Ausgabeordner wechseln:

 

Klicken Sie im Menü Extras auf Aktive Konfiguration | Default und anschließend auf das Register Ausgabe, um eine Vorschau auf das Mapping-Ergebnis zu sehen. Die Mapping-Ausgabe (entweder eine temporäre oder permanente Datei, wie unten beschrieben), wird im Verzeichnis C:\Testing erstellt.
Klicken Sie im Menü Extras auf Aktive Konfiguration | ProductionDirectory und anschließend auf das Register Ausgabe. Die Mapping-Ausgabe (entweder eine temporäre oder permanente Datei, wie unten beschrieben), wird im Verzeichnis C:\Production erstellt.

 

Anmerkung:Die Mapping-Ausgabe wird standardmäßig als temporäre Datei geschrieben, außer Sie haben in MapForce explizit konfiguriert, dass die Ausgabe in permanente Dateien geschrieben wird.

 

Um MapForce so zu konfigurieren, dass anstelle von temporären permanente Dateien generiert werden, gehen Sie folgendermaßen vor:

 

1.Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen.
2.Wählen Sie im Abschnitt Allgemein die Option Direkt in endgültige Output-Dateien schreiben.

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