Lizenzierung unter Windows

www.altova.com Alle erweitern/reduzieren Dieses Kapitel drucken Vorherige Seite Eine Ebene nach oben Nächste Seite

Startseite >  Einrichten unter Windows >

Lizenzierung unter Windows

MapForce Server muss auf dem Altova LicenseServer lizenziert werden. Die Lizenzierung erfolgt in zwei Schritten:

 

1.Registrieren von MapForce Server auf LicenseServer. Die Registrierung erfolgt über MapForce Server.
2.Zuweisen einer Lizenz zu MapForce Server über LicenseServer. Laden Sie die neueste Version von LicenseServer von der Altova Website herunter und installieren Sie diese auf Ihrem lokalen Rechner oder auf einem Rechner in Ihrem Netzwerk.

 

Im Folgenden sind diese Schritte unten kurz beschrieben. Ausführliche Informationen dazu finden Sie im Benutzerhandbuch zu LicenseServer auf der Altova Website.

 

Click to expand/collapseStarten von ServiceController

Der ServiceController wird gestartet, damit Sie damit LicenseServer starten können.

 

Der Altova ServiceController (in der Folge ServiceController genannt) ist eine Applikation, mit der Sie Altova-Dienste auf Windows-Systemen starten, beenden und konfigurieren können.

 

ServiceController wird mit Altova LicenseServer und jedem Altova Server-Produkt, das ServiceController verwendet  (FlowForce Server, RaptorXML(+XBRL) Server und Mobile Together Server), installiert und kann durch Klicken auf Start | Altova <%LICSERVER%> | Altova ServiceController gestartet werden. (Dieser Befehl steht auch in den Startmenüordnern der Altova Server-Produkten, die als Dienst installiert wurden  (FlowForce Server, RaptorXML(+XBRL) Server und Mobile Together Server), zur Verfügung). Nachdem der ServiceController gestartet wurde, kann er über die Task-Leiste aufgerufen werden (Abbildung unten).

inc-LSServiceControllerTrayIcon

Damit der ServiceController automatisch ausgeführt wird, nachdem sich der Benutzer im System angemeldet hat, klicken Sie in der Task-Leiste auf das ServiceController-Symbol, um das ServiceController-Menü (Abbildung unten) aufzurufen und aktivieren Sie anschließend den Befehl Run Altova ServiceController at Startup. (Dieser Befehl ist standardmäßig aktiv). Um den ServiceController zu beenden, klicken Sie in der Task-Leiste auf das ServiceController-Symbol und klicken Sie im Menü, das daraufhin angezeigt wird (Abbildung unten) auf Exit Altova ServiceController.

inc-LSServiceControllerStart

 

 

Click to expand/collapseStarten von LicenseServer

Um LicenseServer zu starten, klicken Sie in der Task-Leiste auf das Altova ServiceController-Symbol und platzieren Sie den Mauszeiger im angezeigten Menü über Altova LicenseServer (Abbildung unten) und wählen Sie im Untermenü von Altova LicenseServer den Befehl Start Service. Wenn LicenseServer bereits ausgeführt wird, ist die Option Start Service deaktiviert.

LSServiceControllerStart

 

Click to expand/collapseRegistrieren von MapForce Server        

 

Um MapForce Server über die Befehlszeilenschnittstelle zu registrieren, verwenden Sie den Befehl licenseserver:

MapForceServer licenseserver [options] ServerName-Or-IP-Address

 

Wenn z.B. localhost der Name des Servers ist, auf dem LicenseServer installiert ist:

MapForceServer licenseserver localhost

 

Nachdem Sie das Produkt registriert haben, können Sie MapForce Server über die Konfigurationsseite von LicenseServer über das Register Server Management eine Lizenz zuweisen.

 

 

Click to expand/collapseZuweisen einer Lizenz

Nachdem Sie MapForce Server erfolgreich registriert haben, wird die Applikation auf der Konfigurationsseite von LicenseServer auf dem Register "Server Management" aufgelistet. Sie können nun zu LicenseServer wechseln und MapForce Server eine Lizenz zuweisen.

 

Die Lizenzierung von Altova Server-Produkten basiert auf der Anzahl der auf dem Produktrechner verfügbaren Prozessorkerne. So hat z.B. ein Dual-Core-Prozessor zwei Prozessorkerne, ein Quad-Core-Prozessor hat vier Kerne, ein Hexa-Core-Prozessor hat sechs Kerne, usw. Die Anzahl der für ein Produkt lizenzierten Kerne muss größer oder gleich der Anzahl der auf diesem Serverrechner verfügbaren Kerne sein, unabhängig davon, ob es sich um einen physischen Rechner oder eine Virtual Machine handelt. Wenn ein Server z.B. acht Kerne hat (ein Octa-Core-Prozessor), müssen Sie mindestens eine Lizenz für acht Kerne erwerben. Sie können Lizenzen auch kombinieren, um das Produkt für die entsprechende Anzahl von Kernen zu lizenzieren. So können z.B. anstelle einer Lizenz für 8 Kerne auch zwei Lizenzen für 4 Kerne für einen 8-Kern-Prozessor verwendet werden.

 

Wenn Sie einen Server-Rechner mit einer großen Anzahl von CPU-Kernen verwenden, aber nur geringe Datenmengen verarbeiten müssen, können Sie auch eine Virtual Machine erstellen, der eine geringere Anzahl an Kernen zugewiesen ist und eine Lizenz für diese Anzahl an Kernen erwerben. In diesem Fall ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit natürlich geringer als bei Verwendung aller Kerne des Rechners.

 

Anmerkung:Jede Altova Server-Produktlizenz kann immer nur für einen Client-Rechner gleichzeitig verwendet werden, selbst wenn die Lizenzkapazität dieser Lizenz noch nicht ausgeschöpft ist. Wenn z.B. eine 10-Kern-Lizenz für einen Client-Rechner mit 6 CPU-Kernen verwendet wird, so können die verbleibenden Lizenzen für die restlichen 4 Kerne nicht gleichzeitig für einen anderen Client-Rechner verwendet werden.

 

Anmerkung:Die FlowForce Server Advanced Edition und die MapForce Server Advanced Edition laufen nur auf Rechnern mit zwei oder mehr Prozessorkernen.

 

Um zu eruieren, wie viele Prozessorkerne lizenziert werden sollten, sollten die zu verarbeitenden Datenvolumina und die gewünschte maximale Verarbeitungszeit berücksichtigt werden. In den meisten Szenarien bedeuten mehr Prozessorkerne auch die Verarbeitung größerer Datenvolumina in kürzerer Zeit. Im Folgenden finden Sie einige Tipps zu den Applikationen:

 

FlowForce Server wird als Multi-Thread-Applikation ausgeführt. Bei einer großen Anzahl von gleichzeitig an den Server gesendeten Requests kommt es bei zu wenig verfügbaren Prozessorkernen zu Latenzzeiten (Wartezeiten). Wenn Sie z.B. Aufträge als Webservices bereitstellen, können Hunderte von Requests von Clients gleichzeitig einlangen. In diesem Fall profitiert FlowForce Server deutlich, wenn eine größere Anzahl von Prozessorkernen verfügbar ist.
MapForce Server wird als Single-Thread-Applikation ausgeführt und verwendet immer nur einen einzigen Prozessorkern pro Mapping. Wenn Sie daher mehrere Mappings gleichzeitig ausführen müssen, ist es empfehlenswert, mehr Prozessorkerne zu verwenden. Wenn MapForce Server z.B. unter Verwaltung von FlowForce Server ausgeführt wird, können sich, je nach Konfiguration, mehrere Mapping-Aufträge überlappen und gleichzeitig ausgeführt werden. Beachten Sie jedoch, dass es bei extrem großen Datenvolumina dennoch zu Latenzzeiten kommen kann.

 

Beachten Sie zusätzlich zu den oben genannten Punkten außerdem, dass das Verarbeitungsvolumen und die Verarbeitungszeiten des Servers normalerweise auch von verschiedenen externen Faktoren beeinflusst wird (z.B. Hardware, CPU-Auslastung, Arbeitsspeicher für andere auf dem Server laufende Applikationen). Um die Leistung möglichst genau messen zu können, empfiehlt es sich, die Tools zuerst in Ihrer Umgebung auszuführen und diese dann im Rahmen Ihrer jeweiligen Geschäftsbedingungen zu testen.

 

 


© 2019 Altova GmbH