HTTP-Trigger

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HTTP-Trigger

Mit einem HTTP-Trigger kann eine URI (Uniform Resource Identifier) auf Änderungen überprüft werden. Dabei können Sie speziell die Header-Felder Last-Modified und Content-MD5 auf Änderungen überprüfen. Sie können das Intervall für die Überprüfung flexibel konfigurieren (z.B. alle 60 Sekunden) und optional ein Start- und Ablaufdatum für den Trigger definieren.

 

In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel für einen HTTP-Trigger.

ff_http_trigger

Beispiel-HTTP-Trigger

HTTP-Trigger haben die folgende Struktur.

 

Überprüfe

Definiert, wie der Trigger die URI überprüfen soll. Gültige Optionen sind:

 

HTTP Header-Datum

Weist das System an, den HTTP-Header Last-Modified zu überprüfen. Wenn der HTTP-Header Last-Modified fehlt, wird der Header Content-MD5 überprüft (siehe nächste Option).

Inhalt

Weist das System an, den optionalen HTTP-Header Content-MD5 zu überprüfen. Mit diesem 128-Bit-Digest wird die Unversehrtheit der Nachricht überprüft. Wenn sich der MD5-Header nach Ablauf des Abfrageintervalls geändert hat, wird der Trigger ausgelöst. Wenn der Header nicht vom Server bereitgestellt wird, wird der Inhalt abgerufen und lokal mit einem Hashcode versehen.

Abrufintervall

Definiert das Intervall in Sekunden, in dem die URI überprüft wird.

Warte N Sekunden

Definiert die Zeit in Sekunden, die der Server wartet, bevor der nächste Auftrag gestartet wird.

Start

Definiert Datum und Uhrzeit des Trigger-Starts. Dies ist ein optionales Feld.

 

Wenn Sie auf das Datumsfeld klicken, wird ein Kalender angezeigt, aus dem Sie das Startdatum auswählen können.

Läuft ab

Definiert Uhrzeit und Datum, an dem der Auftrag abläuft.

Zeitzone

Definiert die Zeitzone, die für das Start- und Ablaufdatum des Triggers gilt. Die Standardzeitzone ist in den Serververwaltungseinstellungen definiert (siehe Einstellen der Standardzeitzone).

aktiviert

Über das Kontrollkästchen aktiviert können Sie den Trigger aktivieren oder deaktivieren. Diese Option ist nützlich, wenn Sie neue Aufträge erstellen und testen.

 

 

Der Parameter "triggerfile"

Immer, wenn Sie einen Dateisystem- oder HTTP-Trigger erstellen, fügt FlowForce Server automatisch einen Input-Parameter triggerfile zum Auftrag hinzu. Wenn der Auftrag ausgeführt wird, setzt FlowForce Server diesen Parameter:

 

a) (im Fall von Dateisystem-Triggern) auf die Datei, die den Auftrag ausgelöst hat

b) (im Fall von HTTP-Triggern) auf die temporäre Datei, die den heruntergeladenen Inhalt der abgefragten URI enthält.

 

ff-dir1ab

 

Sie können den Wert des Parameters triggerfile in allen darauffolgenden Auftragsschritten als Input-Wert übergeben. Dadurch können Sie die auslösende Datei nach Bedarf verwenden oder verarbeiten.

 

Standardmäßig enthält der Parameter triggerfile den absoluten Pfad der auslösenden Datei, Um Teile des Pfads zu extrahieren, verwenden Sie die Dateipfadausdrucksfunktionen.

 

Ein Beispiel für einen Auftrag, in dem der Parameter triggerfile verwendet wird, finden Sie unter Erstellen eines Auftrags zur Verzeichnisabfrage.


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