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Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Unternehmen mit Kunden, Lieferanten und internen Geschäftsabteilungen vernetzt sein, um Daten, die in den verschiedensten Formaten gespeichert und verarbeitet wurden, durch nahtlose Datenintegration austauschen zu können.
Die meisten existierenden Unternehmensdaten sind in Geschäftsapplikationen und Datenbanksystemen gespeichert, die im Allgemeinen weder auf Standards basieren noch erweiterbar sind. Außerdem verwenden viele große Unternehmen EDI- (Electronic Data Interchange) Systeme, um Geschäftsinformationen mit ihren Partnern auszutauschen. Zwar haben sich diese Systeme als extrem effektiv erwiesen und erfreuen sich großer Beliebtheit, doch sind sie oft nicht mit anderen Systemen kompatibel, schwierig zu entwickeln und gestatten nicht immer Transaktionen in Echtzeit. Die Herausforderung ist, eine standardbasierte, kostengünstige Lösung zur Datenintegration zu implementieren, die einem Unternehmen zukunftsweisende Möglichkeiten eröffnet.
Aufgrund von Kompatibilitätsproblemen zwischen Informationssystemen stellen sich oft Datenintegrationsaufgaben der verschiedensten Art:
- Kleine Einmal-Konvertierungen. Bei einer Messe wurden 1.000 Kundenkontakte in ein Kundenkontaktsystem aufgenommen, die nun in die Liste der potentiellen Kunden Ihres Unternehmens integriert werden müssen. Oder ein neuer Account Manager möchte seine eigene persönliche Kontaktdatenbank in das CRM- (Customer Relationship Management) System des Unternehmens integrieren.
- Immer wiederkehrende Konvertierungen. Ein potentieller Kunde verlangt, dass Ihr Unternehmen mit einem älteren EDI-Transaktionssystem kommunizieren kann. Andernfalls steht ein großer monatlicher Auftrag auf dem Spiel.
- Große Konvertierungsaufgaben. Ihr Unternehmen kauft einen Zweig eines früheren Konkurrenten auf und Sie übernehmen eine andere Datenbankarchitektur. Die Aktionäre verlangen, dass Sie Ihre Informationssysteme rationalisieren und Daten miteinander integrieren, um diese effizienter nutzen zu können.
- Webservices. Der Leiter der Verkaufsabteilung fragt Sie, warum es mit dem alten Bestellungsverwaltungssystem Ihres Unternehmens nicht möglich ist, die Produktverfügbarkeit und den Bestellstatus so wie bei seiner Lieblings-E-Commerce Site in Sekundenschnelle über einen Standard-Webbrowser abzufragen.
Aufgrund der großen Bandbreite an modernen Informationssystemtechnologien ist jede Data Warehouse- und Datenkonvertierungsaufgabe unterschiedlich, da die Problemstellungen nie die gleichen sind.
Relationale Datenbanken sind vor allem dazu geeignet, einzelne Datensätze, die nach verschiedenen Typen geordnet sind, in Tabellen miteinander in Beziehung zu setzen. Developer können Datensätze mit Hilfe von SQL (Structured Query Language) bei Bedarf miteinander verbinden und dem Endbenutzer einen oder mehrere Datensätze in Form sinnvoller Informationen präsentieren.
Ab Beginn der 80er Jahre wurden zunehmend relationale Datenbanken in Geschäftsinformationsverwaltungssystemen eingesetzt. Zwar sind die Grundprinzipien dieser Technologie schon etwas veraltet, doch aufgrund der riesigen Mengen an Informationen, die in Datenbanken gespeichert sind, und aufgrund der Arbeitszeit, die unter Verwendung relationaler Datenbanktechnologie in die Entwicklung von Strukturen und spezieller Systeme gesteckt wurde, bleiben diese Systeme weiterhin wertvolle Ressourcen. Trotz all ihrer Vorteile fehlt relationalen Datenbanken allerdings die Flexibilität, um nahtlos mit anderen Systemen integriert werden zu können. Es gibt so viele Unterschiede zwischen den gebräuchlichsten kommerziellen Anwendungen, dass die Datenintegration oft eine schwierige Aufgabe wird.
EDI gab es schon lange, bevor B2B Anwendungen über das Internet zum Standard wurden. Electronic Data Interchange (EDI) ist eine Gruppe von gebräuchlichen Formaten für die elektronische Kommunikation, die entwickelt wurden, um verschiedenen Unternehmen und Organisationen zu gestatten, praktische jede Art von Daten wie z.B. Bestellungen, Rechnungen, Lieferscheine, Versicherungsmeldungen usw. auf verlässliche Art miteinander auszutauschen.
Viele Unternehmen haben viel in EDI-Technologien investiert und nutzen diese weiterhin. Jene Unternehmen, die EDI nicht intern nutzen, möchten EDI-Daten auf neuere Datenspeicher- und Austauschformate mappen, da ihnen sonst wichtige Aufträge entgehen könnten.
Flat File-Formate werden von vielen gängigen Unternehmensapplikationen unterstützt: Dazu gehören Buchhaltungssoftware, Bankensoftware, CRM-Systeme, Standard-UNIX-Applikationen usw. sowie Microsoft Excel®. Oft werden diese Formate als Austauschformate für die Übertragung von Informationen zwischen verschiedenen Applikationen, u.a. auch Datenbanken verwendet. Flat Files müssen jedoch im Allgemeinen weiterverarbeitet werden, um mit gängigen Datenformaten wie XML und EDI kompatibel zu sein, und können bei großen Datenintegrationsprojekten mühsam zu verarbeiten sein.
XML wird heutzutage immer öfter verwendet und spielt mittlerweile eine zentrale Rolle bei der Integration, Verwaltung, Transformation und dem Austausch von Daten, wobei XML bereits von den meisten führenden Software Tools, Servern und Datenbanken unterstützt wird. Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass sich mit XML die Kosten für die Verarbeitung, Suche, den Austausch und die Weiterverwendung von Daten senken lassen. Webservices sind Software-Komponenten, die mit Hilfe von Internet-Technologien und einem standardisierten XML-basierten Messaging System über Intra- oder Extranet sowie das Internet aufgerufen werden können. Da die Systeme auf offenen Standards wie z.B. HTTP und XML-Protokollen wie SOAP, WSDL und UDDI basieren, sind Webservices Hardware-, Programmiersprachen- und Betriebssystem-unabhängig. Dies bedeutet, dass Applikationen, die in unterschiedlichen Programmiersprachen geschrieben wurden und auf verschiedenen Plattformen laufen, über Webservices nahtlos vernetzt werden können.
Einige XML-Fans nennen XML "das ultimative Austauschformat für alles", doch XML alleine kann Datenbanken, EDI-Daten oder Flat File-Daten nicht direkt lesen.
Dazu kommt noch, dass verschiedene Firmen je nach Aufgabenstellung ihre Informationsmanagementsysteme unterschiedlich konzipiert haben. Die Namen von Tabellen und Feldern sind unterschiedlich. Die Formate identischer Datenelemente sind nicht miteinander kompatibel. Die Beziehungen zwischen Datensätzen sind für unterschiedliche Anforderungen strukturiert. Einige Informationsmanagementsysteme sind für schnelle Aktualisierungen konzipiert, während andere wiederum für schnelle Suchen angelegt wurden usw.
Anbieter von komplexen ESB (Enterprise Service Bus)-Lösungen würden Sie gerne glauben machen, dass die Datenintegration komplizierte ESB-Installationen auf großen und teuren Server-Umgebungen erfordert. Entwickler benötigen jedoch eine Lösung, die die Datenintegration vereinfacht und ihnen gestattet, mühelos Mappings und Konvertierungen zu definieren, die den individuellen Anforderungen der jeweiligen Datenintegrationsaufgabe gerecht werden.
Altova MapForce® 2008 ist ein erschwingliches Datenintegrationstool, das das Mappen von Daten durch Erstellen visueller benutzerdefinierter Mappings vereinfacht. Wenn Sie Datenstrukturen in das Design-Fenster laden, stellt MapForce visuell die hierarchischen Strukturen dar. Durch Ziehen von Verbindungslinien zwischen Quellen und Zielen können Sie Inputs auf Outputs mappen. Außerdem können Sie Datenverarbeitungsfunktionen definieren und einfügen, um die Daten bei der Konvertierung zu ändern.

Die Vorteile eines visuellen Datenintegrationstools liegen auf der Hand. Aufgaben, für die Sie früher ein ganzes Team hochqualifizierter XML-, Flat File-, Datenbank- und EDI-Experten benötigten, lassen sich nun schnell und mühelos und ohne Fehler von einer einzigen Person durchführen. MapForce kann alle oben beschriebenen Dateiformate lesen und schreiben und gestattet Ihnen, Mappings über eine visuelle Benutzeroberfläche zu erstellen, sodass Sie keine spezifischen Detailkenntnisse benötigen, um auf Programmebene auf die zu mappenden Datenformate zuzugreifen.
MapForce ermöglicht eine Steigerung der Produktivität, sodass Sie Ihre Datenintegrationsprojekte termingerecht und erfolgreich fertig stellen können.
- MapForce führt Einmal-Konvertierungen on-the-fly durch. Mappings können auch gespeichert und wiederverwendet werden.
- MapForce generiert zusätzlich XSLT 1.0/2.0-, XQuery-, C++, C# oder Java-Quellcode, den Sie für wiederholte Datenkonvertierungen zu Ihren eigenen Applikationen kompilieren können. Der von MapForce® 2008 generierte Code ist lizenzgebührenfrei.
- Ob Sie den -Konvertierungsprozessor nur direkt oder über generierten Code ausführen, der MapForce-Prozessor arbeitet blitzschnell und verarbeitet auch große Datenmengen effizient.
Nähere Informationen zu Datenintegration finden Sie auch unter den folgenden Links:
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