LANSA Fallstudie
ÜbersichtLANSA ist ein Software-Unternehmen, das eine Entwicklungsumgebung zur Generierung von Applikationen und zur Integration auf mehreren Computersystemen anbietet. Bisher benötigten die über 7.000 Unternehmen, die die LANSA-Plattform aktiv benutzten, hochqualifizierte Programmierer und Software-Entwickler um damit Plattform arbeiten zu können. Bis dato gab es für Integrationszwecke das LANSA-Produkt LANSA Integrator, ein Developer-Toolpaket zur Integration von Application-to-Application (A2A) und Business-to-Business (B2B)-Transaktionen über XML- und Java-Dienste für LANSA-, Java-, C-, RPG- und COBOL-Applikationen. Als Reaktion auf den wachsenden Bedarf technisch nicht versierter Benutzer, Geschäftsprozessautomationsaufgaben durchzuführen, hat LANSA eine Lösung entwickelt, die über eine umfangreiche und benutzerfreundliche Oberfläche komplexe Datenintegrationsfunktionen bietet - und zwar, ohne dass der Benutzer hierfür selbst Code schreiben muss. LANSA Composer, das im Oktober 2007 auf den Markt gebracht wurde, ermöglicht es Benutzern, Geschäftsprozessintegrationslösungen ohne technisches Hintergrundwissen schnell und einfach zu erstellen und auszuführen. LANSA Composer wurde basierend auf der umfangreichen visuellen Benutzeroberfläche und den leistungsstarken Codegenerierungsfunktionen von MapForce, dem preisgekrönten grafischen Datenmapping-, -konvertierungs- und -integrationstool von Altova, entwickelt. AufgabenstellungLANSA wollte ein visuelles Mapping-Produkt in LANSA Composer integrieren, mit dem im Hintergrund Code generiert werden konnte, der vom leistungsstarken Prozessor des LANSA Integrator verarbeitet werden kann. Auf diese Art können mit Hilfe des LANSA Composer auch normale Geschäftsanwender in Klein- und Mittelbetrieben die Prozessautomationsfunktionen des LANSA Integrator nutzen. Die Mapping-Komponente musste mit der LANSA-Architektur kompatibel sein und sollte einen weitaus schnelleren Entwicklungsprozess ermöglichen. Weitere wichtige Kriterien waren Plattformunabhängigkeit (in Form von Java-Codegenerierung) sowie die Fähigkeit, alle Datenformate, die derzeit und in Zukunft voraussichtlich von ihren Kunden verwendet werden würden (XML, Datenbanken, Flat Files, EDI, Webservices usw.), verarbeiten zu können. LösungNach reiflicher Erwägung und einer gründlichen Analyse der Anforderungen kam das LANSA-Team zum Schluss, dass es sehr schwierig, zeitaufwändig und teuer werden würde, intern eine Mapping-Komponente zu entwickeln. Daher entschied man sich zur Integration des Tools eines anderen Herstellers. Das Unternehmen betrieb eine umfassende Marktrecherche aller verfügbaren Datenmapping- und Integrationslösungen und entschied sich für Altova MapForce als idealen Kandidaten für die Integration in den LANSA Composer, da das Tool die folgenden Kriterien erfüllte:
Alle diese Qualitäten und mehr waren ausschlaggebend dafür, dass MapForce als grafische Mapping-Schnittstelle und Transformationskomponente für den LANSA Composer zum Einsatz kam. LANSA ComposerLANSA Composer baut auf dem LANSA Integrator, dem Integrations-Toolpaket für Developer, auf. Dieses Tool bietet birektionale Datenintegration über XML, SOAP (ein XML-basiertes Nachrichtenprotokoll) und Java-Dienste und gestattet so unternehmensweiten Datensaustausch und Automation von Arbeitsabläufen. Der LANSA Composer basiert auf dem leistungsstarken LANSA Integrator und stellt Geschäftsanwendern benutzerfreundliche Funktionen zur Verfügen, ohne dass diese Code schreiben müssen oder Programmierkenntnisse benötigen. LANSA Composer wurde speziell für Klein- und Mittelbetriebe konzipiert, die IBM® System i und Microsoft® Programme verwenden. LANSA Composer bietet Automationslösungen für bislang manuell durchgeführte Prozesse in Form einer einfachen Drag-and-Drop-Umgebung und ermöglicht dadurch den nahtlosen Austausch von Geschäftsdaten zwischen und innerhalb von Klein- und Mittelbetrieben. Die Applikation umfasst die folgenden Grundfunktionen:
Mit Hilfe der Transportkomponente des LANSA Composer können Benutzer Geschäftsinformationen und -transaktionen in gebräuchlichen vorher vereinbarten Formaten mit Handelspartnern, internen Geschäftsabteilungen und/oder anderen Geschäftsapplikationen auf derselben oder einer anderen Benutzerplattform mittels Standardtransportprotokollen wie u.a. FTP, HTTP, E-Mail und Systemen zum Austausch von Nachrichten wie z.B. IBM MQSeries austauschen. In der Abbildung unten erhält ein Unternehmen von einem Handelspartner über FTP in XML formatierte Bestellungen. Im nächsten Schritt werden die erhaltenen XML-Bestellungen in Tabellen in der Datenbank der eingegangenen Bestellungen transformiert. In diesem Beispiel wird zur Darstellung der Bestelldaten eine XML-Schema-Definition (XSD) verwendet, während zur Darstellung der Zieldatenbank eine Datenbanktabellenstruktur (Datenbankschema) eingesetzt wird.
Als Herzstück verwendet der LANSA Composer die integrierte MapForce-Applikation als Transformationskomponente. In der Abbildung unten sehen Sie, wie die XML-formatierten Bestelldaten in LANSA Composer über die intuitive grafische Drag-and-Drop-Oberfläche von MapForce in die Tabelle der Zieldatenbank migriert werden. Über das Bibliotheksfenster können jederzeit zusätzliche Operator-Funktionen eingefügt werden, um so on-the-fly zusätzliche Datentransformationsoperationen durchzuführen.
MapForce generiert anhand der Eingabe des Benutzers im Hintergrund anhand des Mappings ein plattformunabhängiges Java-Applet (MapForce kann auch Code in C# und C++ generieren). Mit Hilfe dieses Codes, der dem Benutzer des LANSA Composer vom Design her verborgen bleibt, kann der Prozessor die Transformationskomponente der Geschäftsprozessintegrationssequenz ausführen. Mit Hilfe der Prozessverwaltungskomponente des LANSA Composer können Geschäftsprozesse, die auf den mit MapForce erstellen Transformationen sowie auf Transportoperationen und anderen Aktivitäten beruhen, erstellt und dynamisch ausgeführt werden. Dabei werden zusätzliche Verarbeitungsanweisungen und variable Eingabewerte hinzugefügt. Auch diesmal lassen sich komplexe Operation über eine benutzerfreundliche Drag-and-Drop-Schnittstelle durchführen, ohne dass der Benutzer auch nur eine einzige Codezeile schreiben muss. Man kann das in den vorigen Absätzen beschriebene Beispiel noch erweitern. Mit Hilfe des Verabeitungssequenz-Editors können Aktivitäten wie unter anderem die eingehende FTP-Konfiguration konfiguriert werden und den eingehenden Bestelldaten kann eine Stapelverarbeitungsnummer zugewiesen werden.
Auf Aktivitäten und Transformationszuordnungen können die verschiedensten Verarbeitungsanweisungen angewendet werden, wodurch der Benutzer den Arbeitsablauf und die Geschäftsprozessoperationen selbst steuern kann:
Im Beispiel unten wurde eine Schleifen-Verarbeitungsanweisung verwendet, wodurch jedes Mal, wenn eine Bestellung vom Handelspartner eingeht, das MapForce-Transformationsmapping ausgeführt wird. D.h. jedes Mal, wenn eine XML-Bestelldatei über FTP eintrifft, werden diese Daten automatisch in die Zieldatenbank geschrieben.
Verarbeitungssequenzen können zu Entwicklungs- und Testzwecken im LANSA Composer ausgeführt werden - oder sie werden in der eigenen Produktionsumgebung des Benutzers mit einem Plug-In zum Aufgabenplaner der Wahl ausgeführt.
Der LANSA Composer enthält eine Verwaltungskomponente mit Funktionen wie z.B. Berichterstellung, Fehlerbehandlung, Benutzerverwaltung, Sicherheit und Systemoperationen. Außerdem ist eine webbasierte Operationskonsole integriert, über die der Status laufender und fertig gestellter Verarbeitungssequenzen überprüft wird, ohne dass LANSA-Software auf dem PC installiert sein muss. ErgebnisMit Hilfe von BPI (Business Process Integration) können Hersteller und andere Unternehmen Prozesse entwickeln, die interne Operationen mit denen von Handelspartnern auf der ganzen Welt durch Integration von Back-End-Systemen mit Desktop-Anwendungen und Anwendungen von Drittanbietern synchronisieren. Am 15. Oktober 2007 brachte LANSA Version 1.0 des LANSA Composer, eine speziell für technisch nicht versierte Geschäftsanwender konzipierte BPI-Lösung, heraus. Dank dem attraktiven Preis, der erzielten Produktivitätssteigerung und dem Markennamen LANSA, der sich bei IBM System i-Benutzern eines guten Rufs erfreut, wird LANSA Composer dem Unternehmen aller Voraussicht nach in den nächsten Jahren gute Umsätze bringen.* Dank der in den LANSA Composer integrierten benutzerfreundlichen Funktionen, haben Geschäftsanwender Zugriff auf die umfangreichen Automationsfunktionen des beliebten LANSA Integrator, sodass Programmierer sich kreativeren Aufgaben widmen können. Martin Fincham, General Manager bei LANSA für die EMEA-Region meint dazu: "Wir haben uns dafür entschieden, MapForce von Altova in unserem Produkt zu verwenden, weil es einfach das beste Tool seiner Art und perfekt für unsere umfangreichen Applikationsentwicklungsanforderungen geeignet ist. Diese Entscheidung erwies sich bald als goldrichtig. Einer der ersten Benutzer der Anwendung meinte, MapForce als Plug-In zu verwenden sei ein genialer Einfall gewesen!" * Anmerkung: Das Produkt konnte bereits in den ersten 30 Tagen nach dem Launch gute Verkaufszahlen erzielen. Sehen Sie selbst, wie MapForce Ihnen bei Ihren Datenintegrationsaufgaben helfen kann.
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